Die Tanzenden Steine

Ein Tanz, der niemals endet

Die tanzenden Steine, eine Skulpturengruppe aus sardischem Granit, befinden sich in harmonischer Blick- und Wegdistanz zu den Skulpturen des Heinrich-Vetter-Weges. Auch diese Skulptur konnte mithilfe der Heinrich-Vetter-Stiftung initiiert werden. Gestalter des Kunstwerkes ist der Bildhauer und Brunnendesigner Christian Tobin aus Diessen am Ammersee. Die zwei tanzenden Steine sind circa 2,55 Meter und 2,7 Meter hoch und um acht Grad geneigt. Verarbeitet aus bruchrauem, sardischem Granit, sind die zwei Säulen mit sphärischen Schnitten versehen. Und sie tanzen wirklich: Die Köpfe der beiden Säulen werden durch Wasserdruck leicht angehoben und sind so auf einem hauchdünnen Wasserfilm beweglich. Eine gezielte Anströmung versetzt die oberen Segmente in Bewegung. Das dadurch verbrauchte Wasser fällt oder fließt dann an den Seiten der Säulen nach unten, wird dort gesammelt und nach oben gepumpt, damit der Tanz niemals endet!

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