Pflanzenarten
Nachtfalterorchidee
Für Gesundheit und Liebe
Als Heilmittel, Dekoration, Aphrodisiakum oder im Aberglauben: Orchideen faszinieren die Menschen schon seit mehr als 2500 Jahren. Erstmals ist die elegante Blume im Kaiserreich Chinas erwähnt. Der Chinesische Philosoph Konfuzius berichtet über ihren Duft und verwendet sie als Schriftzeichen „lan“, was so viel wie Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit bedeutet. Wie so oft muss man Konfuzius Recht geben!
Der Nachtfalter stand Pate
Ein besonderes Exemplar der Spezies Orchidee ist die Nachtfalterorchidee. Eine gewisse Ähnlichkeit ist unbestritten. Der botanische Name leitet sich vom griechischen Phalaina (Nachtfalter) und opsis (Aussehen) ab. Die in der Regel zwei bis sechs gegenständig wachsenden, teils ledrigen Laubblätter sind von Art zu Art verschieden, aber immer wunderschön! Bei manchen Arten beträgt die Blattlänge sogar bis zu 80 Zentimeter.
Aphrodite war auch im Spiel
Die erste Art der Gattung wurde bereits 1704 beschrieben: Phaleanopsis aphrodite war ihr Name, der schon andeutete, dass man diese Blume einfach lieben muss: Jährlich werden in Deutschland 22 Millionen verkauft und auch in ganz Europa ist sie die beliebteste Topfpflanze. Als Zimmerpflanze ist die Nachtfalterorchidee allerdings ganz schön anspruchsvoll: Die optimalen Wuchstemperaturen liegen zwischen 21° und 26° und einer Absenkung der Temperatur in der Nacht. Gießen sollte man am besten mit kalkarmen Wasser, als Erdsubstrat eignen sich lockere Grobtorf und Rindenstücke.

