Haben Sie den „Geranien-Daumen“?

Hier werden Sie geholfen.....!

Was im Volksmund „Geranie“ heißt, wird von Botanikern „Pelargonie“ genannt. Und doch hat sich der Name Geranie landauf landab durchgesetzt, wenn man von den hängenden Blütenteppichen spricht, die allsommerlich in den schönsten Farbvarianten von weiß über rosa, orange, rot, bis hin zu dunklem Purpur unsere Balkone zieren. Nicht selten messen sich Nachbarn auf diesem Terrain im friedlichen Wettstreit um die prachtvollsten Blüten. Damit Sie mithalten können: hier ein paar kleine Tipps zur Pflege der Sommer-Stars.

Gestatten: „Geranie!“

„Geranien“, und daher kommt sicherlich auch der Name, gehören zu den so genannten Storchschnabelgewächsen, lateinisch: Geraniaceae. Deutschlands beliebteste Sommerpflanze ist, einmal eingepflanzt, in ihrer Pflege nicht allzu kompliziert. Einige Dinge sind zu beachten und man hat von Mai bis zum Herbst, wenn der erste Frost kommt, einen wunderschönen, stehenden oder hängenden Blütenflor. Auch die Blattzeichnungen können sehr unterschiedlich sein. So gibt es neben grünen Blätter auch sogenannte Panaschierte, welche oft durch eine sehr schöne grün-weiße oder gelb-rote Zeichnung auffallen.

Sonne und viel Wasser

Geranien lieben die Sonne. Bei warmen Temperaturen blühen sie üppig. Aber: Die Gießkanne wird bei „Miss Pelargonie“ zum wichtigen Utensil: Am besten morgens und abends mit reichlich Wasser gießen. Zu wenig Wasser führt zur verminderten Blüte und gelbwerden bzw. verdorren der untersten Blätter. Man sollte nur aufpassen, dass sich das Wasser im Kübel nicht staut. Ein bis zweimal pro Woche sollte man mit einem Universaldünger düngen.

Alles für die Blüte

Ein Phosphorbetonter Dünger fördert den Blütenansatz. Die verblühten Blüten sollten immer ausgebrochen werden, dadurch wird die Bildung von neuen Blüten angeregt.

Überwinterung

Übrigens kann man, wenn man sich nicht jedes Jahr neue Geranie anschaffen will, die Pflanzen auch überwintern. Am besten vor dem ersten Frost einräumen, die Blattmasse bis auf 10 – 15 Zentimeter verringern und an einen Ort stellen, der nicht zu warm ist (circa 6 – 10°C). Halten Sie die Pflanzen recht rocken, alle drei Wochen ein bisschen gießen reicht aus. Die Stängel werden eintrocknen, aber keine Sorge: Wenn man die Pflanzen im Frühjahr wärmer und hell stellt (ca. 15°), treiben die scheinbar abgestorbenen Stängel wieder aus und man kann sich selbst neue schöne Pelargonien-Pflanzen heranziehen.

Duftnote

Übrigens gibt es wunderschöne Duftpelargonien, welche sehr aromatisch zum Beispiel nach Zitronen, Minze, Thymian und anderen Düften riechen!

Bis zum nächsten Pflanzentipp!

Herzlichst,
Ihr Günter Glaser
-Gärtnerischer Leiter Luisenpark-

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