Tierarten
Rotfeuerfisch
Blume des Meeres
Rotfeuerfische gehören zu den imposantesten Fischen tropischer Meere. Auffällig durch ihre großen, fächerförmigen Brust- und Rückenflossen, ihre kontrastreiche Färbung und ihre majestätisch wirkende schwebende Schwimmweise.
Warn- oder Tarnfarbe?
Anders als in hell erleuchteten Schauaquarien sind Rotfeuerfische im Korallenriff mit ihrem Muster aus rotbraunen und weißen Streifen perfekt getarnt. Im Zusammenspiel mit Licht und Schatten dienen Gestalt und Färbung der Konturauflösung des Fisches. Der relativ schlechte Schwimmer lauert so verborgen im Riff bis ein kleiner Fisch sich nähert, treibt ihn mit weit gespreizten Brustflossen in die Enge und saugt ihn schließlich mit einer Schluckbewegung blitzschnell ins Maul.
Die Färbung des Rotfeuerfisches wird gelegentlich auch als Warnfarbe interpretiert, immerhin ist er einer der giftigsten Bewohner des Riffs.
Giftspritze?
Das Gift befindet sich in einem Hautsekret auf einem Teil der Flossenstrahlen. Ein Giftkanal ist nicht vorhanden. Beim Einstich wird das Gift aus dem Drüsengewebe herausgedrückt und gelangt so in die Wunde. Das Gift wird ausschließlich zur Verteidigung eingesetzt. Es ist sehr schmerzhaft, kann zu Fieberschüben, Übelkeit und kurzfristigen Lähmungen führen, ist aber für den Menschen nicht tödlich. Bei der Haltung von Rotfeuerfischen sollte man trotzdem immer vorsichtig sein.

