Die Vogelvolieren
Fliegende Exoten
An verschiedenen Stellen rund um das Pflanzenschauhaus finden Besucher Vogelvolieren. Gegenüber der Flamingoinsel etwa liegt die Exotenvoliere, die Tropenvögeln wie Glanzstaren, Beos oder Bartvögeln eine Heimat bietet. Unsere „Exoten“ faszinieren durch ihre in deutschen Gefilden selten anzutreffende Farbenvielfalt. Beobachtungsmöglichkeiten gibt es auch für Rollstuhlfahrer, für die hier eine Rampe angelegt wurde.
270-Grad-Wende
Mit ein bisschen Glück kann man im Eulengehege beobachten, wie Herr Uhu seinen Kopf um bis zu 270 Grad dreht oder den Säbelschnäbler nebenan bei ihren typischen Rufen zuhören.
Zwitschern und Trompeten
Neben einer Wellensittichvoliere wartet übrigens auch die große Freiflugvoliere auf staunende Augen: Als Besonders auffällig erweist sich bei näherem Hinsehen der vom Aussterben bedrohte Waldrapp mit kahlem Haupt und Federschopf. Mit seinem für Ibisse typischen Schnabel stochert er vor allem nach Insekten. In freier Wildbahn gibt es nur noch einige Restbestände in Marokko. Auch der Löffler, der afrikanische Nimmersatt und der Wehrvogel sind hier mit von der „Zwitscherpartie“. Die trompetenden Rufe von letzterem haben übrigens schon viele Besucher in Erstaunen versetzt!
Südamerika lässt grüßen
In vielen weiteren Volieren und Gehegen warten außerdem der Rote Sichler, vier verschiedene Flamingo-Arten oder der Kronenkranich auf Besuch: Seine goldgelbe, buschige Federkrone und die samtschwarze Federkugel auf dem Kopf, die hübsche Gesichtszeichnung und nicht zuletzt die hellblauen Augen machen ihn zu einer wahren Schönheit! Auch der südamerikanische Gelbbrust-Ara freut sich, wenn Sie vorbeischauen: Nur des Nachts, wenn er mit seinen Kollegen auf seinem Schlafbaum sitzt, will er seine Ruhe haben! Bei Kollege Sattelstorch wird vor allem seine Flügelspannweite von 2,7 Metern bewundert. Mit einer Körpergröße von bis zu 1,5 Metern ist er der größte Storch der Welt.


