Chinesischer Garten

Entstehung und Bau

Das Jahr 2021 – 20 Jahre Chinesischer Garten Mannheim

Die China-Erfahrungen des ehemaligen 1. Bürgermeisters der Stadt Mannheim, Prof. Dr. Norbert Egger, und vor allem seine Überzeugung, wie wichtig China als Wirtschafts- und Kulturnation in der heutigen Zeit ist, haben dafür gesorgt, dass er für die Mannheimer Bürger einen kulturellen Ort der Begegnung mit dem reich der Mitte geschaffen hat: Den Chinesischen Garten mit Teehaus im Luisenpark Mannheim.

Im Jahr 2001 sollte es sein: Ein ganz besonders authentischer, chinesischer Mikrokosmos inmitten einer deutschen Großstadt, inmitten von Mannheim, wurde gebaut – und feiert heute, im Jahr 2021, sein 20-jähriges Bestehen!

Die Kosten für die 5000 Quadratmeter große Anlage wurden allein aus Erbschaften und Spenden von Privaten und Wirtschaftsunternehmen bewältigt – beachtlich bei einem Betrag von rund 3 Millionen Euro. Die Fertigung der Bauteile erfolgte in China. Die Einzelteile wurden dann in insgesamt 65 Containern und einem Gesamtgewicht von 1100 Tonnen nach Mannheim verschifft: Ziegel, Steine, Holz, Fliesen und Spezialwerkzeug wurden dann von 32 chinesischen Fachleuten, Zimmerern, Maurern, Malern, Lackierern und Steinsetzern, vor Ort in Mannheim in Empfang genommen und im Rekordtempo von einem halben Jahr perfekt in die Umgebung eingefügt. Zuvor gab es noch einen kleinen Zwischenfall: Der erste Containerfrachter wurde in Shanghai beladen, am Heilig Abend stach das Schiff in See. Am 21. Januar sollte es in Rotterdam eintreffen. Wegen eines Deklarationsfehlers der chinesischen Reederei kamen die ersten acht Container jedoch in Hamburg – der Binnentransport konnte somit nicht über den Rhein, sondern musste über den Landweg erfolgen.

20 Jahre

Zum 20-jährigen Bestehen des Chinesischen Gartens mit Teehaus in Mannheim schmückten über 400 Lampions das Ensemble. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hatte zu einem Festakt in den Chinesischen Garten im Luisenpark geladen. Bei bestem Wetter sprach der Initiator der besonderen Anlage, Norbert Egger, über seine Vision und die nach wie vor immense Wichtigkeit einer soziokulturellen Annäherung mit China. Den Chinesischen Garten sieht er selbst als "Symbol für Freundschaft und Völkerverständigung" zwischen den beiden Ländern China und Deutschland. Außerdem sei, so ergänzte der Oberbürgermeister, die Anlage auch ein Symbol von Eggers Engagement für die guten Beziehungen zu China. Zu den Gratulanten am Festtag zählten – per Video zugeschaltet – der Oberbürgermeister der Partnerstadt Zhenjiang, Xu Shuhai, sowie der Botschafter der Volksrepublik China, Wu Ken.