Der Heinrich-Vetter-Weg

Plastiken und Skulpturen inmitten der Natur

Schon der Eingangsbereich aus zwei aus Granitblöcken gesägten Dreieckssäulen mutet wie ein Kunstwerk an: Mächtig empfängt er seine Besucher und erinnert mit seiner Portraitbüste aus Stahlguss an seinen Mäzen Dr. h. c. Heinrich Vetter, dem der Luisenpark seinen Heinrich-Vetter-Weg zu verdanken hat.
Kunst und Natur in einem harmonischen Dialog zu vereinen – dieses Konzept geht in der Anlage aus Skulpturen und Plastiken vollständig auf. Insgesamt können 24 Exemplare bewundert werden, ein Großteil davon  stammt aus der Sammlung des großzügigen Mäzens und Namensgebers „Heinrich Vetter“. Lange bevor er starb, äußerte er den weitsichtigen Wunsch, seine bildhauerischen Schätze im Luisenpark aufzustellen. Die Planung des Heinrich-Vetter-Weges erfolgte in Zusammenarbeit des damaligen Direktors der Kunsthalle Mannheim, Prof. Dr. Manfred Fath, mit dem langjährigen Direktor der Stadtpark Mannheim GmbH, Karl Eisenhuth und der ARGE Leipacher-Wagenfeld Landschaftsarchitekten, die den Luisenpark seit der Bundesgartenschau 1975 in landschaftsgärtnerischen Fragen betreuten. Bereits im Oktober 1992 wurde schließlich der erste Teil des Heinrich-Vetter-Wegs eröffnet, anfangs  mit Objekten des Spenders. Dank der großzügigen Unterstützung der Heinrich-Vetter-Stiftung konnte der Weg in den letzten Jahren immer wieder um weitere archaische oder moderne Skulpturen erweitert und im Herbst 2008 mit der mächtigen Skulptur „Arbor Arborum“ (deutsch: Baum der Bäume) von Professor Anton Eberwein vollendet werden.