Die Tanzenden Steine

Ein Tanz, der niemals endet

*AKTUELL*
Vielleicht haben es einige von Ihnen schon bemerkt: Unsere tanzenden Steine "tanzen" seit dem Wochenende nicht mehr. Grund dafür ist der heftige Sturm, der Schmutz in die Wasserbehälter gespült und einen Pumpendefekt verursacht hat. Nun werden die Sand- und Kiesstufen der Behälter sowie die Leitungen gereinigt und gespült und die Pumpe wieder repariert. Dafür müssen beide Drehsteine mit einem LKW-Greifer angehoben werden, der größere der beiden Drehsteine wiegt 760 Kilogramm. Danach wird die Skulptur wieder zusammengesetzt.

 

Die tanzenden Steine, eine Skulpturengruppe aus sardischem Granit, befinden sich in harmonischer Blick- und Wegdistanz zu den Skulpturen des Heinrich-Vetter-Weges. Auch diese Skulptur konnte mithilfe der Heinrich-Vetter-Stiftung initiiert werden. Gestalter des Kunstwerkes ist der Bildhauer und Brunnendesigner Christian Tobin aus Diessen am Ammersee. Die zwei tanzenden Steine sind circa 2,55 Meter und 2,7 Meter hoch und um acht Grad geneigt. Verarbeitet aus bruchrauem, sardischem Granit, sind die zwei Säulen mit sphärischen Schnitten versehen. Und sie tanzen wirklich: Die Köpfe der beiden Säulen werden durch Wasserdruck leicht angehoben und sind so auf einem hauchdünnen Wasserfilm beweglich. Eine gezielte Anströmung versetzt die oberen Segmente in Bewegung. Das dadurch verbrauchte Wasser fällt oder fließt dann an den Seiten der Säulen nach unten, wird dort gesammelt und nach oben gepumpt, damit der Tanz niemals endet!