Terrarium

Bei Schlangen und Schildkröten

Im Terrarium leben die Reptilien – sehr spannende Tiere, die sich durch Merkmale wie Schuppenhaut, Schwanz und vier Beine kennzeichnen. Klar bei Geckos und Leguanen – was aber ist mit den Schlangen? Bei ihnen haben sich die Beine zurückgebildet.
So zum Beispiel bei dem dunklen Tigerpython.
Dieser erriecht eine Länge bis zu acht Metern und zählt damit zu den Riesen unter den Würgeschlangen. Durchschnittlich erreichen Tigerpythons allerdings „nur“ drei bis vier Meter. Heimat dieser Schlangenart sind die asiatischen Tropen, wo sie im Grasland, Sümpfen oder in der Nähe von Regenwäldern lebt. Ihre Beute besteht hauptsächlich aus Nagetieren, gefressen werden allerdings auch Vögel, Reptilien und Amphibien. Freilebende Bestände sind stark gefährdet, da Tigerpythons bei der asiatischen Bevölkerung ein beliebtes Gericht darstellen und sie auch zu „medizinischen“ Produkten verarbeitet werden, die auf Märkten und in Apotheken verkauft werden.
Neben dem besonders schönen, himmelblauen Zwergtaggecko finden sich im Terrarium des Luisenparks außerdem Leguane und Spornschildkröten. Bei einer Panzerlänge von einem Meter wiegen diese Tiere bis zu 100 Kilogramm. Spornschildkröten leben in der Sahelzone Afrikas, einem der trockensten Gebiete der Erde. In selbst gegrabenen Höhlen entfliehen sie dort der Tageshitze. Ihre deutsche Bezeichnung geht auf zwei Sporen an ihren Hinterschenkeln zurück. Auffällig sind die paarigen, bei den Männchen besonders ausgeprägten Kehlschilder, die bei Rivalenkämpfen als Waffe eingesetzt werden. Ihre starken Vordergliedmaßen eignen sich natürlich besonders gut zum Graben. 

Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich 10 bis 20 Uhr
November bis Februar täglich 10.30 bis 18.30 Uhr