Der Park im Wandel

Die Umsetzung der Neuen Parkmitte im Luisenpark hat begonnen! Die Besucher*innen können sich auf offen gestaltete Erlebnisräume und ganz neue Arten der Tierbegegnung freuen. In einem ersten Abschnitt entsteht bis 2023 das zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher geplante Areal mit Unterwasserwelt und Gastronomie sowie begehbarer Freiflugvoliere. Auf eine neue, deutlich größere Anlage können sich die Pinguine in ihrem Übergangsdomizil im Frankfurter Zoo freuen (hier mehr erfahren zum Businesstrip der Pinguine). Durch die Umverlegung von internen Wirtschaftsgebäuden wird für unsere Besucher*innen zudem künftig noch mehr Fläche zur Verfügung stehen.

Aus- und Umzug der Tiere

Bis 2023 müssen wir nun eine Übergangszeit in Kauf nehmen, in der dieser Bereiche zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher und die ehemals dort untergebrachten Tiere an dieser Stelle nicht besucht werden können. Das gilt auch für die Aquarien im Pflanzenschauhaus, die durch die geplante Unterwasserwelt ersetzt werden. Die Tiere sind an andere Orte im Park oder vorübergehend in andere zoologische Einrichtungen umgezogen (Hier mehr erfahren). Einige Tiere mussten jedoch auch dauerhaft in andere Einrichtungen verabschiedet werden. Fest steht: Alle neuen oder vorübergehenden Domizile wurden mit großer Sorgfalt von unseren Zoologen und Tierpflegern ausgewählt.

Der Großteil des Parks bleibt wie er ist und kann auch während der Zeit des Umbaus in weiten Teilen ohne Beeinträchtigungen genutzt werden. Auch für Tierfreunde gibt es nach wie vor viel zu entdecken. Bleiben Sie uns treu und gehen Sie diesen wichtigen Schritt in die Zukunft mit uns!

Wo wird gebaut?

Zurückgebaut wurden bereits die im Plan unten gelb hervorgehobenen ehemaligen Gebäude und Bereiche. Anfang dieses Jahres steht nun zunächst die Einrichtung der Infrastruktur für die neuen Gebäude an. Der Aushub für die Unterwasserwelt ist Spatenstich Nummer eins und findet im Sommer 2021 statt. Im weiteren Jahresverlauf folgen die Spatenstiche für die große Freiflugvoliere und die neue Pinguinanlage.

Bereits zurückgebaut für die Neue Parkmitte: die gelb hervorgehobenen Bereiche und Gebäude.
Bereits zurückgebaut für die Neue Parkmitte: die gelb hervorgehobenen Bereiche und Gebäude.

Abseits der Arbeiten an der Neuen Parkmitte laufen derzeit noch weitere Projekte im Bereich Infrastruktur und Sanierung. Die gute Nachricht: Diese Bautätigkeiten werden sukzessive in der ersten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen, danach konzentrieren sich die Arbeiten flächenmäßig auf den Bereich für die künftige Neue Parkmitte zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher.

Derzeitige weitere temporäre Bautätigkeiten:

  • Verlegung einer neuen Gasniederdruckleitung am Haupteingang bis Ende Mai

    Die Neue Parkmitte schafft zusätzliche Flächen für die Besucher*innen, denn wo sie entsteht, befand sich bislang auch ein Wirtschaftshof, in dem Teile der Mitarbeiterschaft ihre Büros und Materialien hatten. Dieser Wirtschaftshof wird in den Außenbereich des Parks verlegt – ebenso die bisher dort befindliche Gasdruckregelanlage des Mannheimer Energieunternehmens MVV. Sie wurde jetzt durch deren Netzgesellschaft MVV Netze GmbH außerhalb des Luisenparks neu errichtet. Daran wird nun die notwendige Gasniederdruckleitung angeschlossen und neu verlegt.

    Ein Teil der Leitungsstrecke verläuft durch den Luisenpark: vom Bereich hinter dem Eulengehege bis zur Theodor-Heuss-Anlage und dabei auch durch den oberen Teil des Heilpflanzengartens, wodurch das im Halbrund angelegte Areal des Gartens zeitweise leider nicht besucht werden kann. Dieser Bereich wird nach Abschluss der Arbeiten wieder hergerichtet. Das Team der Grünen Schule Luisenpark hat natürlich schon schöne Ideen für seine Weiterentwicklung.

    Ende Mai sind die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen und die Fläche wieder frei – das Blütenmeer am Haupteingang kann sich dann wieder in seiner kompletten Schönheit entfalten!

  • Sanierung der Seerosenbecken bis zum Frühjahr

    Die Seerosen im Luisenpark waren bereits zur BUGA 1975 ein gärtnerisches Highlight. Jetzt werden die aus dieser Zeit stammenden Seerosenbecken vor dem Pflanzenschauhaus modernisiert. Um die Becken künftig besser pflegen und unterhalten zu können, wird unter anderem die rissanfällige Folienauskleidung gegen ein nachhaltigeres Betonbett ausgetauscht. Zudem werden eine pflanzliche Wasserfiltration sowie ein Wasserkreislauf integriert – das spart Wasser und schont diese für Mensch und Tier wichtige Ressource. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum Frühling andauern. Die Seerosen sind in der Zeit des Umbaus in Übergangsquartieren untergebracht.