Umzug der Tiere

Wer ist noch da, wer kommt wieder und wer ist gegangen?

Um die schöne Neue Parkmitte schaffen zu können, musste der Bereich zwischen Pflanzenschauhaus und Gondoletta-Anleger weichen. Wir müssen somit bis 2023 eine Übergangszeit in Kauf nehmen, in der dieser Bereiche und die ehemals dort untergebrachten Tiere an dieser Stelle nicht besucht werden können.

Die Tiere sind an andere Stellen im Park oder vorübergehend in andere zoologische Einrichtungen umgezogen. Das gilt auch für die Aquarien im Pflanzenschauhaus, die durch die geplante Unterwasserwelt ersetzt werden. Manche Tiere mussten jedoch auch dauerhaft in andere Einrichtungen verabschiedet werden. Alle neuen oder vorübergehenden Domizile wurden mit großer Sorgfalt von unserem Zoologieteam ausgewählt.

Aber auch während der Umbauphase kommen Tierfans im Park nicht zu kurz: Welche Tiere können nach wie vor im Park besucht werden?

  • Auf dem Bauernhof halten die Schweine, Kaninchen, Ziegen, Hühner, Schafe und Mini-Shetlandponys die Stellung. 

  • Die Vogelinsel bietet weiterhin den gewohnt belebten Anblick mit Rosa Pelikanen und Rosa Flamingos. 

  • Schneeeulen sowie Brillen- und Chacokauz in den Eulenvolieren.
  • In der Wattvogelvoliere gibt es unter anderem Säbelschnäbler, Austernfischer und Krickenten zu sehen. 

  • Zebramangusten und Spornschildkröten warten wie gehabt im Außenbereich des Pflanzenschauhauses/Außengehege des Terrariums auf einen Besuch.

  • Und natürlich all unsere wild im Park lebenden Tiere wie die Weißstörche und die Reiher oder die großmäuligen Karpfen und die Wasserschildkröten im Kutzerweiher, um nur ein paar der Tiere zu nennen.


Welche Tiere sind nur vorübergehend weg und kommen wieder?

  • Die Pinguine sind derzeit im Übergangsdomizil im Frankfurter Zoo. Die Frackträger kommen spätestens zur Buga, also Frühjahr 2023, zurück und ziehen dann auf ihre wesentlich größere neue Anlage.

  • Für sechs der insgesamt neun Nimmersattstörche ging vorübergehend in den Grugapark nach Essen. Drei Jungtiere sind vorübergehend in den Dresdener Zoo gezogen. Die Nimmersattstörche können mit Einzug in die neue große Freiflugvoliere, spätestens Frühjahr 2023 zur Buga wieder besucht werden.

  • Ein weiterer Wiederkehrer ist der Rote Sichler, der gegenüber dem Pinguingehege zu finden war. Die markant rot gefärbten Ibisse zogen vorübergehend in einen Vogelpark in Viernheim um, sind aber zwischenzeitlich bereits in einen Bereich hinter den Kulissen zurückgekehrt und im Wirtschaftsgebäude der Zoologie untergebracht. Wieder zu sehen sind sie nach Fertigstellung der Freiflugvoliere, spätestens Frühjahr 2023.

  • Die Fische sind erst wieder nach Fertigstellung der Unterwasserwelt zu sehen, also spätestens im Frühjahr 2023, solange sind sie in einem internen Bereich „hinter den Kulissen“ untergebracht. Es ziehen jedoch auch viele neue Tiere in der Unterwasserwelt ein. 

  • Ebenso hinter den Kulissen und vorübergehend nicht zu besuchen sind die Tiere aus dem Terrarium wie Bartagamen, Blauzungenskink, Kronenbasilisken sowie Boa Constrictor, Tigerpython und Kornnatter und die Höhlenlaubfrösche

  • Im neuen Wirtschaftsgebäude der Zoologie warten bereits der Kaiman aus dem Foyer und die Grünen Leguane hinter den Kulissen auf ihr neues Zuhause im entstehenden Südamerikahaus.


Welche Tiere wurden dauerhaft abgegeben in andere Einrichtungen?

Verschiedene Fischarten sowie verschiedene Vogelarten mussten dauerhaft umgesiedelt werden in andere Einrichtungen. Alle neuen oder vorübergehenden Domizile wurden mit großer Sorgfalt von unseren Zoolog*innen und Tierpfleger*innen ausgewählt.
Diese früheren Volieren wurden zurückgebaut und entfallen künftig:

  • Sichlervoliere
  • Goldnackenaravoliere
  • Guirakuckuckvoliere
  • Nasenbär/Rosa Kakadu-Komplex (3 Volieren)
  • Tropenvoliere
  • Stelzvogelwiese


Die Lisztaffen: Es wird jedoch im künftigen Südamerikahaus, das bis 2023 aus dem Schmetterlingshaus weiterentwickelt wird, eine neue Krallenaffenart geben. Warum wurden die Tiere abgegeben? Wir hatten zum Schluss eine reine Männergruppe, da ein Weibchen verstorben war. Diese Haltung ist untypisch für Krallenaffen, die im Familienverband leben mit den Elterntieren (Alphapaar) und dessen Nachkommen. Die Situation war nicht gut für die Tiere: teilweise wurden einzelne erwachsene Tiere aus der Gruppe gedrängt, die wir dann in andere Einrichtungen gegeben haben. Als nur noch zwei Tiere übrigblieben, beschlossen wir nach so vielen Jahren Lisztäffchen, unseren Besuchern einmal eine neue Art zu zeigen. Für die beiden übrigen Brüder wurde ein schöner Platz gefunden mit Grünen Leguanen. Eine unserer Tierpflegerin steht mit dem neuen Besitzer immer noch im Austausch: Es geht ihnen prima!