Der Chinesische Garten

Blütenexplosion der Päonien

Der Chinesische Garten wurde im Jahr 2001 im Luisenpark angelegt. In diesem Bereich des Parks steht das größte original chinesische Teehaus in Europa. Bei der Anlage des Gartens kam es dem Garten- und Landschaftsarchitekten Professor Li Zheng besonders auf die Harmonie der sieben Dinge an: Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen sollten miteinander in Einklang stehen. À propos Pflanzen:  Neben wechselnden Pflanzenausstellungen im Freibereich und im Blumenpavillon über die Sommermonate gibt es hier in Sachen Flora einiges zu bestaunen: Bambus, Schilfgras und natürlich die farbenprächtigen Päonien, die alljährlich im Mai ein ästhetisches Feuerwerk an Gelb-, Weiß-, Pink- und Rottönen entwickeln: In voller Blüte strahlen sie mit halb und dicht gefüllten Köpfen in den herrlichsten Farbabstufungen von gelb über weiß, rosa und rot bis hin zu purpur und violett auf rund 5000 Quadratmetern Gartenanlage um die Wette. Seit über 2000 Jahren wird die edle Zierpflanze in ihrem Ursprungsland China kultiviert und ist dort von sehr großer Bedeutung, symbolisiert sie doch als „Blume der chinesischen Kaiserin“ auch heute noch  Wohlstand und Reichtum. Erst relativ spät gelangte die hierzulande als Pfingstrose bezeichnete Strauch- oder Staudenpflanze zu uns, wurde jedoch sehr schnell zu einer beliebten, wenn auch in Pflege anspruchsvollen, Gartenpflanze.
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Öffnungszeiten:
Täglich ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.