Gräser soweit das Auge reicht

Von wegen abgegrast!

Besonders im Herbst lohnt ein Gang in den Luisenpark, genauer gesagt zu den Gräserbeeten. Jene liegen seit dem Jahr 2003 im Bereich der Aussichtsterrasse am unteren Luisenpark. Im Herbst entfalten sie ihre so genannten „Granen“ und auch im Winter sind die Gräserbeete ein „must-see“: Bei Frost legen sich zerbrechliche Eiskristalle wie winzig kleine Sterne auf die Pflanzen und bilden wahre Wunderskulpturen. Also: Fotoapparat nicht vergessen! Und wer bei Gräsern nur an „grün“ denkt, hat hier noch einiges zu entdecken: Das Japanische Blutgras etwa, das durch sein markantes blutrotgefärbtes Farbenspiel auftrumpft. Auch das Reitgras mit seinen aufrechten Blütenähren oder der stahlblau wirkende Blaustrahlhafer be-„sticht“ durch Farbe wie Form. Ein Klassiker unter den Gräsern ist nach wie vor das Zebrabinsengras, dessen Graswedel gelb-grün gestreift wie das Muster eines Zebras wirken. Das Pfahlrohr ist das größte aller Gräser und erreicht Höhen von bis zu vier Metern.

Weitere Gräser im Luisenpark:
Zittergras, Wimpernperlgras, Schillergras, Bärenfellgras, verschiedene Seggen-Arten, Blauschwingel und viele mehr!