Blumenbeete am Haupteingang

Bunt blühend meets nachhaltig

Das Areal am Haupteingang, das ursprünglich ausschließlich von 13 Wechselflorbeeten geprägt war, hat heute nach und nach ökologischeren Gartenideen das Feld überlassen: Mehrjährige Stauden haben einjährige Blumen ersetzt. Wo früher also jedes Jahr auf's neue in oft nur einer Woche 30 000 Tulpenzwiebeln gesetzt, und im Frühling Stiefmütterchen, Hyazinthen und Vergissmeinnicht gepflanzt und nach der Blüte im Frühling wieder ausgegraben wurden, um dem so genannten Sommerflor Platz machen musste, der dann im Oktober wieder den vielen tausend Tulpenzwiebeln weichen musste, prägen heute im Luisenpark größtenteils mehrjährige Stauden und Gräser mit farbstarken Akzenten einzelner einjähriger Blumen das Bild. Viel natürlicher wirkt diese Art der Gartengestaltung, und sie ist nachhaltiger, da die Staude sich des Winters in den Boden zurückzieht, um im Frühjahr wie durch ein Wunder wieder aus der Erde zu erscheinen.

„Also, was die Pflanzen angeht, könnte bei uns schon in diesem Jahr BUGA sein“, kommentiert Ellen Oswald, gärtnerische Leiterin des Luisenparks, die neuen, natürlich anmutenden Staudenbeete am Haupteingang. In der Tat: Sie erwecken bei den Besuchern sofort Sommergefühle, wie sie sich so im Wind wiegen und ihre Köpfe nach der Sonne recken. „Die Staudenbeete haben sich toll entwickelt. Ein letztes Beet in diesem Areal haben wir nach alter Tradition belassen, es wird alljährlich gewechselt von Frühlings- zu Sommerblühenden Blumen“, so Oswald. Entstanden ist damit ein sehr moderner Beetentwurf, der nachhaltige Stauden mit einjährigen und mehrjährigen Pflanzen kombiniert: Hohe Gräsern umrahmen dabei ausdrucksvolle Dahlien und Zinnien, und hie und da haben die Gärtner nach neuesten Trends auch mal eine Nutzpflanze wie etwa den Rosmarin eingestreut, der dem Ensemble eine ungewöhnliche und sommerlich-duftende Note verleiht.