Tierarten

Lisztäffchen

Die Frisur macht die Musik

Ihren Namen verdanken die Lisztäffchen der Ähnlichkeit ihres attraktiven Kopfschmuckes mit der Frisur des berühmten Komponisten Franz Liszt. Naja – ein bisschen musikalisch sind sie auch. Die Verständigung der Tiere erfolgt neben einer ausgeprägten Gestik und Mimik über zwitschernde, quiekende Laute, die an Vogelgezwitscher erinnern.
Wie sämtliche Krallenaffen sind die Lisztäffchen tagaktive Baumbewohner. Mit ihren langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern die Tiere äußerst geschickt durch das Geäst. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis zu drei Metern Länge.
Lisztäffchen leben in Gruppen von drei bis neun Tieren zusammen. Innerhalb der Gruppe pflanzt sich nur das dominante Paar fort.

Emanzipierte Väter

Für den Nachwuchs ist in erster Linie der Vater zuständig - er kümmert sich, trägt ihn auf seinem Rücken und bringt ihn der Mutter nur zum Säugen.

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name
Saguinus oedipus
Herkunft
Südamerika
Nahrung
Insekten, Frösche, Früchte, Baumsäfte
Größe
21 - 26 cm
Gewicht
300 - 450 g
Tragzeit
140 Tage
Alter
10 - 14 Jahre
Im Luisenpark
Pflanzenschauhaus