Die Vogelvolieren

Fliegende Exoten

An verschiedenen Stellen rund ums Pflanzenschauhaus finden Besucher Vogelvolieren. Nahe der Weinstube etwa liegt die Exotenvoliere, die Tropenvögeln wie Glanzstaren oder Krontauben eine Heimat bietet. Unsere „Exoten“ faszinieren durch ihre in deutschen Gefilden selten anzutreffende Farbenvielfalt. Beobachtungsmöglichkeiten gibt es auch für Rollstuhlfahrer, für die hier eine Rampe angelegt wurde.

270-Grad-Wende

Mit ein bisschen Glück kann man im Eulengehege beobachten, wie Herr Uhu seinen Kopf um bis zu 270 Grad dreht oder dem Säbelschnäbler nebenan bei seinen typischen Rufen zuhören.

Zwitschern und Trompeten

Neben einer Wellensittichvoliere wartet übrigens auch die große Freiflugvoliere auf staunende Augen: Als besonders auffällig erweist sich bei näherem Hinsehen der vom Aussterben bedrohte Waldrapp mit kahlem Haupt und Federschopf. Mit seinem für Ibisse typischen Schnabel stochert er vor allem nach Insekten. In freier Wildbahn gibt es von ihm nur noch einige Restbestände in Marokko. Auch der Wehrvogel ist hier mit von der „Zwitscherpartie“. Die trompetenden Rufe von Letzterem haben übrigens schon viele Besucher in Erstaunen versetzt. A propos Staunen: Das kann man auch, wenn man die Namen der Piepmätze hört: Abdimstörche, Witwenpfeifgans und Nimmersatt heißen sie.

Südamerika lässt grüßen

In vielen weiteren Volieren und Gehegen warten außerdem der Rote Sichler, drei verschiedene Flamingo-Arten oder der Kronenkranich auf Besuch: Seine goldgelbe, buschige Federkrone und die samtschwarze Federkugel auf dem Kopf, die hübsche Gesichtszeichnung und nicht zuletzt die hellblauen Augen machen ihn zu einer wahren Schönheit. Auch der südamerikanische Gelbbrust-Ara freut sich, wenn Sie vorbeischauen!