Sa., 12.06.2021, 20 - 22 Uhr, Seebühne

Cobody

„Kenn ich schon, war ich schon, weiß ich schon!“
Nichts Neues mehr unter der Sonne. Diese immer leicht ennuyierte Grundhaltung der pophistorisch weit gereisten Mover und Shaker verfängt im Falle von COBODY gleich schon mal gar nicht.
Stattdessen: irritiertes Hochziehen der Augenbrauen. Moment mal! Ist das nicht? Richtig! Aber auch wieder nicht, denn SO haben wir das noch nicht gehört. Langweiliges Schubladendenken funktionieren bei Kosho, Erwin Ditzner und Jo Bartmes ohnehin nicht.
„Belmondo“ – dieser unbekümmert swingende Ausflug in die abenteuerlichen Welten eines französischen Films der mittleren Sixties, dessen Anfang hundsgemein und doch sehr schön eine falsche Fährte legt, bis die Gitarre... Ist es Pop? Ist es Jazz? Wenn es Jazz ist, dann vielleicht Space-Jazz, geerdet mit lauter Erinnerungen an eine grundsolide Pop-Sozialisation.
Hey, hey, The Beatles! Doch eher sollte man wohl Free Funk zu COBODY sagen, wobei „Free“ hier nicht das „Free“ von Free Jazz meint, sondern eher das „Free“ im Sinne von „frei und ungebunden“ und das „Funk“ im Sinne von voll „funktionstüchtig“. Da kann dann schon mal der immergrüne Soul Jazz-Polit-Klassiker „Tryin' to make it real compared to what“ um die Ecke biegen, an die Allman Brothers oder Steppenwolf erinnert oder eben – mutig, aber souverän eigensinnig - den Beatles gehuldigt werden.

Aber Obacht! COBODY sind eben keine Coverband. Nicht nur, weil sich allerlei Eigenkompositionen ins Programm geschlichen haben, die ihrerseits nach Coverversionen vielleicht nur vergessener Songs schmecken.
Sondern auch, weil die »echten« Cover-Versionen immer auch COBODY sind. Mal mehr, mal weniger. Wenn COBODY sich eines fremden Songs annimmt, dann wird der erst mal richtig durchgekaut, dann runtergeschluckt und was am Ende dabei hinten herauskommt, das riecht und schmeckt nach COBODY, also frisch, groovy, ganz und gar eigen und JETZT! Was Leckeres für Kenner.
Ach was, für alle anderen auch!

Besetzung: Kosho (Gesang, Gitarre), Erwin Ditzner (Schlagzeug, Percussion), Jo Bartmes (Gesang, Piano)

COBODY
Undercover Groove
Seebühne, Luisenpark, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim
Samstag, 12.06.2021, Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: 24,- EUR (ggf. zzgl. Gebühren)
Tickethotline: 0621 3367333

Mit gültigem Ticket ist der Zugang zum Luisenpark über den Haupteingang, Theodor-Heuss-Anlage und den Eingang Fernmeldeturm, Hans-Reschke-Ufer ab 17:00 Uhr (inkl. Parkeintritt) möglich.
Der Einlass auf die Seebühne findet um 19:15 Uhr statt.
Bitte beachten Sie die auf dem Festivalgelände geltenden Hygiene-Vorschriften.

Veranstalter des JER-Festivals ist die Baltruschat-Riehle GdBR.
Unterstützer: Kulturamt der Stadt Mannheim, Luisenpark Mannheim, Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe, Unterstützungsfonds Kunst und Kultur bei der Mannheimer Bürgerstiftung, Reiss-Engelhorn-Museen, Capitol, Musik-Kabarett Schatzkistl, KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar.


Vorverkauf: Mo. & Do. von 11 – 14 Uhr unter: Tickethotline 0621-3367333
Tickets gibt es auch online über www.eventim.de und www.jetzterstrechtfestival.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Ticketverkauf startet mit 100 Plätzen pro Location, in der Hoffnung, dass dies aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen noch vor dem ersten Veranstaltungstermin entsprechend erhöht wird.