Holzskulpturen im Pflanzenschauhaus

Indigene Inspiration

Eine archaische Ergänzung zu den mächtigen exotischen Pflanzen in der großen Tropenhalle unseres Pflanzenschauhauses bilden derzeit die Holzskulpturen des Künstlers Joachim Bopp aka „Jo Bopp“. Der geborene Mannheimer Bildhauer stellte nach drei Jahren des Studiums an der Kunstakademie Karlsruhe bereits in der ganzen Welt aus: in Ateliers in Rastatt, Baden-Baden, Mannheim, Kaschmir, Indien, Nepal, Chile und Thailand. Seine Holzskulpturen-Formation mit dem Titel „Frontera“ (deutsch: Grenze) ist inspiriert von den Mapuche-Indianern, einem indigenen Volksstamm Südamerikas. Zu deren Stammesführern hatte Bopp während seines Aufenthaltes in Chile Kontakt und wurde inspiriert. Mapu bedeutet Erde und che: Menschen. Die Ureinwohner Chiles gelten als die „unbesiegten Indianer Südamerikas“, denn weder die Indios, noch die Spanier konnten dieses Volk unterwerfen. Die Mapuche hatten – wohl einmalig auf der Welt – eine Gesellschaftsform, die keinen Herrscher oder König kannte. In einer entscheidenden Schlacht bereiteten sie den Spaniern eine solche Niederlage, dass dieser Ort seither bei den Mapuche „Frontera – bis hierher und nicht weiter“ genannt wird. Seit 2008 kämpfen sie erneut um ihre Heimat, vor allem um den Erhalt der teils tausend Jahre alten Araukarienwälder, um sie vor der Verarbeitung zu Cellulose zu bewahren. 

Die Ausstellung ist bis einschließlich 30. April 2017 in der großen Tropenhalle des Pflanzenschauhauses im Luisenpark zu sehen.
Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich 10 bis 20 Uhr

Zum Künstler:
Joachim Bopps Malerei hat in unzähligen Galerien und Kunstvereinen ausgestellt. Seit 2013 wohnt er in Neckargemünd, wo er in seinem Atelier an seinen Holzskulpturen arbeitet. Die letzte große Ausstellung seiner Malerei fand 2013 bei ARTHEA statt, der Galerie am Rosengarten in Mannheim. Seither arbeitet er fast ausschließlich mit dem Material Holz. Im Oktober 2016 entdeckte ihn die gärtnerische Leiterin, Ellen Oswald, und konnte ihn für die aktuelle Ausstellung im Luisenpark gewinnen.

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Pflanzenschauhaus

Von Sommervöglein und Seidenraupen

GRÜNE STUNDE

Wochenend-Special

Matinée

In der beliebten Veranstaltungsreihe der Grünen Schule vermittelt Ute Rieckmann auf unterhaltsame Weise wissenschaftliche, kulturelle und mythologische Inhalte aus dem Reich von Flora und Fauna.

Auf den Spuren der berühmten Schmetterlingsforscherin und Künstlerin Maria Sybilla Merian geht es in die faszinierende Wunderwelt von exotischen Raupen, Puppen und Schmetterlingen.

Vortrag mit anschließendem Rundgang durch das Schmetterlingshaus.

-Mit Sitzmöglichkeit

-Diese Führungen können auch von Gruppen zu gesonderten Terminen gebucht werden

Dauer : ca. 1 Stunde

Gebühr 3 € zzgl. Parkeintritt

Nähere Information und Anmeldung: (06 21) 4 10 05 54

Pflanzenschauhaus

Indoorspielplatz

NICHT NUR IM WINTER: AB SOFORT FÜR IMMER!

In der Ausstellungshalle des Pflanzenschauhauses /Luisenpark darf jetzt bei jeder Großwetterlage im Warmen und im Trockenen mit ganz viel Sand und natürlichen Spielgeräten aus Holz und Stahl geklettert, gesandelt und getobt werden. Gerade in Perioden mit vielen Regentagen dürften durch dieses Angebot im Luisenpark so manche Eltern aufatmen, denn schließlich gilt: Je ausgiebiger die Nachzucht sich bewegt, desto besser der kindliche und damit auch der elterliche Schlaf! Damit ist der Indoorspielplatz für Kids und Eltern die echte Alternative zum Kinderzimmer. Auch bei wetterbedingten Grenzfällen bietet der ganzjährige Indoorspielplatz immer Unterschlupf, sollte man im Park einmal vom Regen überrascht werden.

Die Geräte stammen von dem Spielgerätehersteller S. H. Spessart Holzgeräte. In der Mitte der Halle steht ein großer Kletter- und Geschicklichkeitsparcours mit klassischer Rutsche, Leiter, Hangelstangen, Kletterwand & -netz sowie Bogengang. Darunter gibt es viel Platz für Kleinkinder zum Verstecken- und Häuschen-Spielen, während oben die „Wettkämpfe“ der Vorschulkinder und ABC-Schützen stattfinden können. Kleinere Erlebnisfelder für Unter-3-Jährige, eine kleine Kreide-Malwand und viel, viel Sand ergänzen das Angebot. „In unserem Sandlabor steht das Erleben und der kindliche Erkenntnisgewinn im Vordergrund“, so Oswald. Und in der Tat: Bei der Kinderbaustelle mit zwei Sand-Baggern dürften die Herzen kleiner Baumeister höherschlagen und kleine Köche werden sich in der Sandbackstube wohl fühlen: filtern, wiegen, sieben heißt es hier.

Sandelzeug darf natürlich gerne mitgebracht werden. Und was machen Kinder am liebsten? Richtig: Hüpfen! Und auch dafür hat Ellen Oswald gesorgt: Mitten in der Arena stehen zwei Trampoline für kleine Höhenflüge bereit. Die Handwerker und Gärtner haben sogar ein Mini-Karussell mit Tiermotiven aus BUGA-Zeiten restauriert – für eine spielerische Zeitreise in die 1970er Jahre.

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Pflanzenschauhaus