China By Bike - Radtouren im Reich der Mitte

Bilder—Vortrag von Volker Häring

Im Jahr des Fahrradjubiläums der Stadt Mannheim darf natürlich ein Blick nach China aus der „Zweiradperspektive“ nicht fehlen. Und der kommt aus dem Chinesischen Garten im Luisenpark. Kaum ein Land, in dem das beliebte Fortbewegungsmittel von derart vielen Menschen genutzt wurde, wie China. Einer, der das Rad für China „neu erfunden“ hat, ist Volker Häring, Journalist, Buchautor und Geschäftsführer des Reisunternehmens “China By Bike”, das Radtouren durch China anbietet. Schon bei seinem ersten Besuch Chinas im Jahr 1990 fuhr Häring, der in seiner Freizeit übrigens mit seiner Band „Alptraum der Roten Kammer“ als Sänger und Gitarrist chinesische Rockklassiker auf deutsche Bühnen bringt, mit dem Zweirad: Sechzig Kilometer durch die Wüste, von Dunhuang zu den Mogao-Grotten und zurück! Seitdem war er immer wieder im Reich der Mitte auf Rädern unterwegs. Nach dem Studium in Beijing kam seine erste große Fahrradreise. Der Traum, China mit dem Zweirad zu entdecken, war erfüllt und seitdem gibt es jedes Jahr eine neue Folge, sogar mit Tandem und Kinderanhänger...

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

 

Chinesisches Teehaus

Diavortrag: "Eindrücke einer Chinareise"

Werner Molitor

Werner Molitor, Gartenbauingenieur und Baumexperte, hat nicht nur ein Herz für Pflanzen, sondern auch für China. Sein Reise-Vortrag verbindet die beiden Leidenschaften und ist damit hervorragend verortet im Chinesischen Garten des Luisenparks! Molitor berichtet von seiner Reise durch Südostasien von Lhasa in Tibet, Heimat des Potala-Palastes bis zur Tropeninsel Hainanin Südostchina. Kulturelle Erlebnisse werden ebenso thematisiert wie Chinas reiche Pflanzenwelt. Beeindruckende Bilder bilden den ästhetischen Hintergrund dieses unterhaltsamen Diavortrags, bei dem Molitor immer wieder den Bezug zu den Pflanzen des Chinesischen Gartens Mannheim herstellt. 

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Chinesisches Teehaus

Spaziergang durch den Pfirsichblütenhain

TCM mit Isabel Hess-Friemann

Der Pfirsich symbolisiert in China Schönheit, Reinheit und ein langes, gesundes Leben; außerdem steht er für die wesenhafte Verbundenheit zwischen Natur und Mensch. Wie auf einem Spaziergang sollen bei diesem Vortrag der Heidelberger Sinologin und Heilpraktikerin Isabell Hess-Friemann die Abläufe eines Tages, eines Jahres und eines Menschenalters in ihrem zyklischen Sinnzusammenhang durchschritten werden. Ratschläge und Maßnahmen zur Gesunderhaltung aus der Weisheit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) säumen diesen Weg.

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Chinesisches Teehaus

Food & Flair

Mit Musik von Qin und Zheng

Schon einige Male hat der Luisenpark in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut Heidelberg  einen wunderbar sommerlichen Abend veranstaltet: Die Rede ist von „Food & Flair“, wo fein Gekochtes auf Musik trifft, zwei Kulturen sich begegnen, Freunde sich treffen zum gegenseitigen Austausch in der unvergleichlichen Atmosphäre des Chinesischen Gartens Mannheim. Zur Kulinarie dieses Abends kann man nur sagen: Kommen und kosten! Und auch die musikalische Komponente verspricht außergewöhnlich zu werden: Ein Duo, bestehend aus den beiden chinesischen Musikerinnen  Cheng Hongyu an der Qin und Cai Jingting an der Zheng wird unter dem Titel „Dialoge zwischen Qin und Zheng" traditionelle und moderne chinesische Musik vorstellen. Qin und Zheng erfüllen die Welt seit 3000 Jahren mit ihren Klängen und bewahrten ihren ursprünglichen Charakter. Die Qin ist eine Griffbrettzither, die in der klassischen chinesischen Musik gespielt wird. Ihr Klang nimmt einen großen Raum ein und drückt ein meditatives und kraftvolles Gefühl aus. Die Zheng ist eine Wölbbrettzither mit einer langen Tradition, die auch in der klassischen chinesischen Musik gespielt wird. Ihr Klang ist rein und klar, gefühlsvoll und erzählend.
Wir freuen uns auf Sie - und einen inspirierenden Abend!
In Kooperation mit dem Konfuzius Institut Heidelberg

Anmeldung erforderlich bis 25. Juni 2017

Gebühr für Veranstaltung mit Buffet: Euro 35,- inkl. Parkeintritt 

Chinesisches Teehaus

Mit dem Wasser kommt der Tod

Dr. Manuel Vermeer

Auf die Frage eines Journalisten: Was ist es für ein Gefühl, im tibetischen Base-Camp des Mount Everest zu übernachten? antwortete Vermeer: „Da fällt mir ein Lied ein: Atemlos durch die Nacht... Auf 5200 m ist es schon anstrengend, nur ein Selfie zu machen!“ Wir sind sicher: Dieser Vortrag wird nicht nur spannend, sondern auch äußerst unterhaltsam. Dr. Manuel Vermeer, Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, studierte klassische und moderne Sinologie in Heidelberg, Shanghai und Mainz. Er ist Dozent am Ostasieninstitut Ludwigshafen, Inhaber der Dr. Vermeer-Consult und bereist seit über 30 Jahren China. Vortragsthema ist sein erster Thriller. Mit dem Thema „Krieg um Wasser im Himalaya“, das durchweg, auch wenn im Genre der Fiktion verpackt, realistische Bezüge trägt: Das Wasser Tibets ist lebensnotwendig für ganz Südostasien; China beeinflusst durch seine Staudammpolitik die Wasserzufuhr nach Indien und Bangladesch. Auch Indien nimmt im Rahmen des Kaschmirkonfliktes Einfluss auf die Wasserversorgung Pakistans. Im Kontext zunehmender Dürre hochbrisant. Ein spannender und zugleich lehrreicher Thriller um die wertvollste Ressource der Erde.

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Chinesisches Teehaus

Musik-Matinee mit den Suzuki Geigenschülern

Dossenheimer Landstreicher      

Die „Dossenheimer Landstreicher” laden ein zu ihrem 12-jährigen Jubiläumskonzert in den Chinesischen Garten des Luisenparks! Sie sind Violinisten im Alter von 7-81 Jahren, die viel Spaß am Musizieren haben – und diese Freude wird sicherlich auf die Besucher unserer ersten musikalischen Matinée überspringen. Unter der Leitung von Ditte Barth spielen sie Solo- und Kammermusik-Werke vom Barock bis zur Moderne. Das Geigenspiel lernen sie nach der Suzuki Methode, die sehr sensibel und spielerisch schon Kleinkinder an ein Instrument heranzuführen vermag.

Gebühr: Eintritt frei (lediglich Parkeintritt) 

Chinesisches Teehaus

Fünfzig Mal Mund auf in China

Vortrag von Oliver Radtke

Oliver Lutz Radtke war nach dem Studium der Modernen Sinologie in Heidelberg und Shanghai mehrere Jahre als Fernsehreporter und Redakteur in Singapur und China tätig und ist derzeit Leiter des China-Programms der Robert Bosch Stiftung. Mit diesem  Vortrag zu seinem gleichnamigen Buch nimmt er uns mit auf eine sinnliche Reise durch die große kulinarische Schatztruhe der chinesischen Küche und zeigt uns einige seiner 50 Köstlichkeiten, die man auf jeden Fall probiert haben sollte. 

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Chinesisches Teehaus

Mehrsprachige Lesung

Aus Nikos Kavvadias’ „Li: Hongkong 1950 – Geschichte einer Freundschaft”

Die Initiative Buchkultur präsentiert die Novelle “Li: Hongkong 1950 – Geschichte einer Freundschaft” mit einer Lesung in den Sprachen Griechisch, Chinesisch, Deutsch und Spanisch. Der griechische Autor Nikos Kavvadias erzählt die Geschichte der 10-jährigen Li, die als Haushaltshilfe bei einem griechischen Reeder arbeitet und sozial ausgegrenzt auf den „Sampans“ bei den Boatpeople lebt. Un­geach­tet des großen Alters­unter­schiedes zwischen den beiden und des sozia­len Gefäl­les zwischen Hafen und dem luxuriösen Leben am Victoria Peak, ent­wickelt sich eine Freund­schaft, in der die schein­bar Nehmen­de zur Geben­den wird und sich dem Älte­ren als an Lebens­weis­heit über­legen er­weist. Das Buch des Herausgebers Torsten Israel ist ein bibliophiler Band mit klassisch chinesischer Fadenbindung. Die Lesung mit musikalischen Einlagen von Norman Bravo an der Guzheng entführt den Zuhörer förmlich ins Hongkong der 1950er Jahre. 

Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Chinesisches Teehaus

An Huo: Le peintre de Qianlong

Lesung & Gespräch in französischer Sprache

In Dole ist im Museum für bildende Kunst das Porträt einer Konkubine ausgestellt, die am Kaiserhof von Qianlong im 18. Jahrhundert gelebt hat. Dieses Porträt entdeckt An Huo Ende 2011 und wird sofort neugierig. Wie heißt der Maler? Und wie kam das Porträt nach Dole zurück, wo der Maler geboren ist? An Huo begibt sich auf Spurensuche nach dem französischen Künstler Jean-Denis Attiret, der 1738 Lorient verlässt, in China sein Leben als Maler verbringt und nie mehr in seine Heimat zurückkehren wird. Dabei macht die Autorin erstaunliche Entdeckungen… Annie Huault alias An Huo lehrte Französisch als Fremdsprache an der Universität Heidelberg bis 2004. Die chinesische Sprache bildet für sie das Tor zum Schreiben. Seit 2010 veröffentlicht sie Erzählungen.

Moderation: Véronique Rigaud-Költzsch
Gebühr für Vorträge: Euro 6,- zzgl. Parkeintritt (Abendtarif)

Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Mannheim, der Bibliothèque française de Speyer e.V. und der Initiative Eltern-Kind-Zentrum Mannheim e.V.

Chinesisches Teehaus