spielt Shakespeares Sommernachtstraum

Fr., 12.08.2022, 20 Uhr, Seebühne

Rufus Beck

spielt Shakespeares Sommernachtraum - eine musikalische Stand-up-Comedy

„Sommernachtstraum“ ist ein musikalisch-literarischer Abend des Stückes von Shakespeare mit Texten von Schlegel-Tieck, Michael Köhlmeier und Rufus Beck. Rufus Beck spielt und erzählt im Stile eines Stand-up-Comedians seine ironische, moderne Version des Sommernachtstraums. William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ ist ein Liebes-Verwirrspiel und eines seiner meistgespielten Stücke. Im Zentrum stehen die verwickelten Liebesneigungen seiner Protagonisten. Zwei die sich ihrer gegenseitigen Hingabe sicher sind, Hermia und Lysander, fliehen Athen in Richtung des Zauberwalds, wo sie auf den Feenkönig Oberon und Titania, seine Gattin, treffen, die miteinander im Streit liegen. Als auch noch der verschmähte Verlobte Demetrius und die unglücklich verliebte Helena eintreffen und Puck, der Diener Oberons, den vier Liebenden aus Athen einen Zaubersaft einflößt, beginnen Liebesverwirrungen, die alles Gewesene auf den Kopf stellen. Die Musik des Komposition ist angelehnt an Felix Mendelssohn-Bartholdys Schauspielkomposition „Ein Sommernachtstraum“, die er 1843 im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. vollendete. Nicht zuletzt dank dem berühmten „Hochzeitsmarsch“ und jenen vier magischen Akkorde der Ouvertüre, mit denen zu Beginn des Werks das Tor zum mondbeglänzten Feenreich König Oberons so zauberhaft eröffnet wird, gehört das Werk zu den populärsten des Komponisten.
Die Band „Tango Transit“ interpretiert es virtuos mit ungewöhnlicher Akkor-deon-Kontrabass- Schlagzeug-Besetzung. Wie selbstverständlich vermi-schen die drei Musiker unterschiedlichste Musikstile von Klassik über Blues und Cajun bis zu Funk und Drum’n’Bass mit der klassischen Vorlage. Dabei entstehen Assoziationen zu Mendelssohn-Barholdys Komposition, die Emotionalität, Expressivität, Melancholie, Poetik und Dynamik des Stückes illustrieren.

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Rufus Beck

Rufus Beck ist ein echtes Multitalent oder, wie er selbst von sich sagt „ein Zehnkämpfer der darstellenden Kunst“: TV-, Film- und Theaterschauspieler, Hörbuch- und Synchronsprecher, Autor, Musiker, Moderator, Produzent und Regisseur. Nach 16 Jahren Festengagement am Bayrischen Staatsschauspiel gastierte er an den größten deutschsprachigen Bühnen, u.a. am Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen, am Schauspiel Köln und am Schauspiel Frankfurt. Er stand in 70 Fernseh- und 14 Kinoproduktionen vor der Kamera. Seinen Durchbruch beim Film feierte Beck 1994 in Sönke Wortmanns DER BEWEGTE MANN und erhielt dafür einen BAMBI. Für JIMMY THE KID war er 1998 für den Deutschen Filmpreis nominiert.