Das Sensarium

Das Sensarium soll Kinder und Erwachsene dazu anregen, die Sinne für unsere Umwelt zu schärfen. Mit sieben einzelnen Stationen unter freiem Himmel können sich  experimentier- und lernfreudige, große und kleine Entdecker an Instrumenten aus natürlichen Materialien versuchen. Das Rohrtelefon etwa wartet auf mit „Tuschelmuschel“ und „Schnatterschnute“ – das ist effektive, natürliche Kommunikation auf zehn Meter Entfernung – und ganz ohne Handy! Neben einer Klangsteintreppe und einem großen Regenmacher warten weitere, liebevoll versteckte Details nur darauf, entdeckt zu werden: Augen zu, Ohren auf und Fühler raus!



 

Der Hand- u- Barfußpfad
Mit maßgeblicher Unterstützung des Förderkreises „Freunde des Luisenparks“ ist im Bereich des oberen Gebirgsbaches, unweit des Chinesischen Gartens, als Teil des Sensariums im Sommer 2011 ein 72 Meter langer Hand- und Barfußpfad hinzu gekommen.
Entlang des Pfades bieten zwölf mit den Händen ertastbare Stelen  aus vielfältigen Materialien sehr unterschiedliche haptische Erlebnisse in einer für Deutschland bisher einmaligen Gestaltung. Damit wird nicht nur das Sensarium wirkungsvoll vergrößert, sondern das gesamte Sensarium verstärkt ein Angebot, das einem wachsenden Trend spielerisch Sorge trägt: Die Natur besser erlebbar zu machen, insbesondere in einem urbanen Umfeld. Den ganzen Tag sind unsere Füße formschön in Schuhen verzurrt und das Fühlen beispielsweise einer Matschmulde aber auch eines gepflasterten Bodens ein viel zu seltenes Erlebnis. Auch die Hände können Abwechslung gebrauchen: Gerade als Städter kann man heutzutage, überspitzt gesagt, besser die Oberflächen verschiedener Handys deuten, als die eines jahrmillionenalten Steins!