Der Chinesische Garten

Ein kleines Stück China – mitten in Mannheim!

Am 12.9.2021 ist unser Chinesischer Garten mit dem original im chinesischen Stil erbauten Teehaus 20 Jahre alt geworden!

...Damals wurden nicht nur die Pläne für die Anlage von einem Gartengestalter aus China entworfen, auch die Materialien, vom Grundstein über die Holzpalisaden bis zum Mobiliar, wurden eigens von China nach Mannheim geschifft: In rund 70 Containern kamen 200 Tonnen Steinmaterials! Den Bau bestritten chinesische Fachkräfte, die ebenfalls extra aus dem Reich der Mitte anreisten. Wir danken dem geistigen Vater der Anlage, Prof. Dr. Norbert Egger, im Jahr der Entstehung Erster Bürgermeister Mannheims, für diese wichtige Idee. Mehr zum Jubiläum...

+++GUTE NACHRICHTEN+++

Mit einer sehr guten Nachricht begann dieses "Jubiläumsjahr!": Der Beiratsvorsitzende der Duojingyuan-Teehaus GmbH und Ehemalige Erste Bürgermeister der Stadt Mannheim, Prof. Dr. Norbert Egger, hat die Teehaus-Gesellschaft mit einer Spende in Höhe von 10 000,- Euro bedacht! Wir danken ihm sehr dafür. Was den Chinaexperten und geistigen Vater des größten im original chinesischen Stil erbauten Teehauses Europas zu dieser großzügigen Zuwendung bewogen hat? Ein Geburtstagsgeschenk für anstehende Renovierungen, denn das Teehaus wird im September schon 20 Jahre alt! Zur BUGA23 soll der Chinesische Garten mit neuen Bepflanzungen außerdem gartenkulturelles Highlight der Schau werden.

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Der Chinesische Garten wurde im Jahr 2001 im Luisenpark angelegt. In diesem Bereich des Parks steht das größte original chinesische Teehaus in Europa.

Die Lehre von Wind und Wasser

Mit seinen für den südchinesischen Stil typischen, schlichten Materialien wie Naturstein, Holz, Ziegeln und Fliesen wurde die Anlage nach den Grundsätzen größter Authentizität geplant und errichtet: Der chinesische Garten- und Landschaftsarchitekt Professor Li Zheng plante dabei vor Ort anhand der altchinesischen Grundsätze von Feng Shui, der „Lehre von Wind und Wasser“, die besagt, dass sich die Einflüsse der Umgebung auf die Schönheit eines Bauwerks und auf das Glück seiner Bewohner auswirken. Li Zheng errechnete alle Himmels- und Windrichtungen, die umliegenden Wasserläufe und Bodensenkungen, denen man in China symbolische Wirkung beimisst. Bei der Anlage des Gartens kam es ihm besonders auf die Harmonie der sieben Dinge an: Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen sollten miteinander in Einklang stehen. Dabei sind immer, wenn möglich, natürlich bestehende Elemente zu erhalten und zu ergänzen, sodass am Ende kein Kunstzustand, sondern eine Veredelung der Natur entsteht.

Größtes original chinesisches Teehaus Europas

Das Teehaus mit 220 Quadratmetern Fläche verteilt auf zwei Stockwerke, die Terrasse mit 300 Quadratmetern und der Garten, sind heute ein beliebter Ort des Rückzugs, der Erholung und Entspannung. Besucher sammeln hier, am östlichen Ende des Luisenparks, Kraft und neue Energie. Fast wie bei den alten Chinesen also, dort sagt man: „Die Gärten sind zur Nahrung des Herzens gemacht.“

...mit ausgezeichnetem Tee!

À propos Nahrung: Im Teehaus kann man natürlich auch ausgezeichneten chinesischen Tee genießen. Es gibt eine große Teekarte mit mehr als 30 chinesischen Teesorten, darunter Grüner Tee, Weißer Tee, Schwarzer Tee, Oolongtee und aromatisierter Tee. Dazu werden Gebäck und warme Teigtaschen gereicht – an heißen Tagen gibt es natürlich auch kalte Getränke. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, und man kann sich in einmaliger Atmosphäre bei einer Tasse Tee entspannen.