Tierarten

Brauen-Glattstirnkaiman

STRENGER BLICK

Glatte Stirn und große Brauen, da ist man fast versucht, an den strengen Bick von Theo Waigel zu denken. Wir aber sprechen hier von einem viel gefährlicheren Kollegen: einem Kaiman. Außer bei uns im Pflanzenschauhaus ist seine Heimat in schattigen Urwaldflüssen im tropischen Südamerika.

KLEIN ABER OHO

Bei einer Größe von bis zu 1,50 Metern Länge sind Kaimane die kleinste Krokodilart. Auf dem Teller lieben sie es sehr vielfältig: Insekten, Fische und sogar kleine Säugetiere nimmt der Kaiman „zum Frühstück“.

LÖFFELCHENSTELLUNG

Gepaart wird sich ab Januar bis in den Wonnemonat Mai, wobei sich bei der eigentlichen Kopula das Männchen seitlich an das Weibchen klammert. Danach wird der Bruthügel gebaut: aus Schlamm und Pflanzenresten. 90 Tage lang werden die 10 – 25 Eier im warmen Untergrund gelagert. Nach dem Schlüpfen fackelt die Kaiman-Mutter nicht lange mit ihren Jungen, die nur 20 cm lang sind. Sie wirft die niedlichen kleinen Kraftprotze zum Glück nicht ins kalte, aber doch ins lauwarme Wasser. 

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name
Paleosuchus palpebrosus
Herkunft
Südamerika, Regenwälder des Amazonas- und Orinokobeckens
Nahrung
Fische, kleine Wirbeltiere, Insekten
Größe
max. 1,50 m
Alter
bis zu 100 Jahre
Im Luisenpark
Foyer im Pflanzenschauhaus