Sport & Spiel

Immer in Bewegung

Für Freunde der Leibesübung, aber auch für solche, die lieber Denksport betreiben, hat der Luisenpark ein umfangreiches Angebot. Denn neben einem 10 Kilometer langen Wegenetz für Jogger, Walker und Spaziergänger, gibt es viele weitere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten: Yoga, Tai Chi und Qigong unter freiem Himmel, Training für die Sinne im Sensarium, Stille am Gebirgsbach mit Quellbereich, volle Action beim Trampolinspringen, strategisches Schachspiel und nicht zu vergessen die insgesamt sechs Spielplätze für die kleinen Parkbesucher.

Hier geht es zu den regelmäßigen Kursen wie Yoga, Tai Chi und Qigong...

"Der größte Spielplatz Mannheims"

Freizeitwiese

Auf der Freizeitwiese gibt es unzählige Spielmöglichkeiten: Neben der klassischen Schaukel-Rutsch-Kombination ist vor allem die Riesenwippe sehr beliebt: Hier kann man im Stehen oder Sitzen zu zweit oder in Teams drei dicke Baumstämme in Bewegung setzen. Auch die Kinderseilbahn ist ist Hotspot bei den Kids: Die Anlage wurde zur Saison 2019 vom Team Gärtner neu gebaut und wartet auf viele, viele Fahrten! Das begehbare Holzlabyrinth, das im letzten Frühjahr versetzt und neu gemacht wurde, gibt den Blick auf`s Teehaus frei. Und natürlich gibt es auf der Freizeitwiese eines: Viel, viel Platz zum Ballspielen, rennen, oder (eher für Eltern) zum Entspannen!

Der Gebirgsbach

Natur pur!

Ruhige Momente genießen oder die Umwelt spielerisch erkunden, beides ist im Gebiet rund um den 250 langen Gebirgsbach möglich. Während kleinen Abenteurer die zwei „Dschungelbrücken“, übrigens ein Förderprojekt vom Förderkreis „Freunde des Luisenparks e.V.“, mit Spiel benutzen, finden Ruhesuchende vor einer romantischen Kulisse inmitten von Weiden, Erlen und Sumpfpflanzen einen perfekten Rückzugsort vor. Nicht zu vergessen ist natürlich die außergewöhnliche Geräuschkulisse: Das fröhliche Plätschern des Gebirgsbachs und das Rauschen der Quelle. Rund 50 Kubikmeter fließen stündlich vom Gebirgsbach in den Kutzerweiher, um dann wieder herauf gepumpt zu werden.

Hand- u. Barfußpfad

Freiheit für die Füße!

„Die Füße müssen von der Schuhmaschine und den Fußfoltern so oft wie möglich befreit werden, denn das härteste Los in allen Stürmen des Lebens trifft neben dem Gesicht die Füße“ (Sebastian Kneipp)


In den Füßen befinden sich etwa ein Viertel unserer Knochen. Schon im 19. Jahrhundert hat sich der bayrische Priester Sebastian Kneipp für die Bloßfüßigkeit eingesetzt und in den 1970ern gab es eine wahre Revolution für die Rechte der Füße durch die Hippie-Bewegung – da wurde barfuß getanzt und debattiert. Der Hand- und Barfußpfad ist eine erfrischende Befreiung für die Sinne.

Er schlängelt sich in Ergänzung zu dem schon seit 2004 bestehenden Instrumenten-Ensemble des Sensariums für Hörerlebnisse als ein 72 Meter langer Pfad der Fußsohlen-Gefühle: Über Lehm, Sand, Stroh, Kiesel, Muschelkalk und Granitschotter geht es schmeichelnd oder eben fordernd für die Sinne durch die Natur. Ein Balancierstamm mit Rindenmulch sorgt für zusätzlichen Kick und Rundhölzer beziehungsweise Stirnhölzer für „topografische“ Erlebnisse unter den Füßen. Und wer mal wirklich erfühlen will, wie gerade in unserer Region die Menschen durch die Sümpfe gewatet sind, der schreite beherzt durch die Matschmulde und - bevor es wieder in die Socken geht – lieber noch durch den perligen Gebirgsbach. Hier erleben die geschundenen Füße noch einmal eine besondere Erfrischung und die möglicherweise sonst so unterforderten Sinne an den Fußsohlen erfahren eine lindernde Kühlung.

Reizvoll
Der Gang über den Barfußpfad vermittelt nämlich die verschiedensten Reize: Man ertastet den Boden, erspürt noch die kleinste Unebenheit, über die man mit groben Wanderstiefeln nur unachtsam hinweg gepoltert wäre. Umso interessanter ist es, ihn zu erspüren, den geschmeidigen Lehm, den harten Schotter und natürlich auch die matschige Suhle, die so schön schmatzt unter den Füßen.

Kraftvoll
Selbst gesundheitlich gibt es Vorteile: Die Freiheit der Füße hilft Stress abzubauen und der Blutdruck wird ausgeglichener - Muskeln und Bänder werden zudem gestärkt. Und wer bei Kälte läuft, der härtet sich zudem ab und aktiviert so das Immunsystem. Da auch die Hände in Maschinen- und Computer-Zeiten sinnlich vernachlässigt sind, sollen zusammen mit dem Barfußpfad auch zwölf Handstelen Nahrung für deren Tastsinn bieten: Unter anderem laden ein poriger Lavatuff-Findling, ein Holzstamm mit Schnitzmotiven, ein wurzeliger Robinienstamm mit Maserknollen, eine Metallstele mit unterschiedlichen Oberflächen und eine schicke Mosaikstele zum Fühlen und Fingern.

Indoorspielplatz

Jetzt das ganze Jahr

Derzeit pandemiebedingt leider noch geschlossen!

In der Ausstellungshalle des Pflanzenschauhauses /Luisenpark darf jetzt bei jeder Großwetterlage im Warmen und im Trockenen mit ganz viel Sand und natürlichen Spielgeräten aus Holz und Stahl geklettert, gesandelt und getobt werden. Gerade in Perioden mit vielen Regentagen dürften durch dieses Angebot im Luisenpark so manche Eltern aufatmen, denn schließlich gilt: Je ausgiebiger die Nachzucht sich bewegt, desto besser der kindliche und damit auch der elterliche Schlaf! Damit ist der Indoorspielplatz für Kids und Eltern die echte Alternative zum Kinderzimmer. Auch bei wetterbedingten Grenzfällen bietet der ganzjährige Indoorspielplatz immer Unterschlupf, sollte man im Park einmal vom Regen überrascht werden.

Die Geräte stammen von dem Spielgerätehersteller S. H. Spessart Holzgeräte. In der Mitte der Halle steht ein großer Kletter- und Geschicklichkeitsparcours mit klassischer Rutsche, Leiter, Hangelstangen, Kletterwand & -netz sowie Bogengang. Darunter gibt es viel Platz für Kleinkinder zum Verstecken- und Häuschen-Spielen, während oben die „Wettkämpfe“ der Vorschulkinder und ABC-Schützen stattfinden können. Kleinere Erlebnisfelder für Unter-3-Jährige, eine kleine Kreide-Malwand und viel, viel Sand ergänzen das Angebot. „In unserem Sandlabor steht das Erleben und der kindliche Erkenntnisgewinn im Vordergrund“, so Oswald. Und in der Tat: Bei der Kinderbaustelle mit zwei Sand-Baggern dürften die Herzen kleiner Baumeister höherschlagen und kleine Köche werden sich in der Sandbackstube wohl fühlen: filtern, wiegen, sieben heißt es hier.

Sandelzeug darf natürlich gerne mitgebracht werden. Und was machen Kinder am liebsten? Richtig: Hüpfen! Und auch dafür hat Ellen Oswald gesorgt: Mitten in der Arena stehen zwei Trampoline für kleine Höhenflüge bereit. Die Handwerker und Gärtner haben sogar ein Mini-Karussell mit Tiermotiven aus BUGA-Zeiten restauriert – für eine spielerische Zeitreise in die 1970er Jahre.

Minicars

Wieder geöffnet!

Um illegalen Straßenrennen von wilden Mannheimer 4-Jährigen vorzubeugen und die geplagte Stadt-Bevölkerung vor Verkehrsrowdys zu schützen, dieses hier: Die Minicar-Anlage im Luisenpark, völlig ohne Abgase versteht sich!

„Ich bin schon groß!“ Fast jeder kennt diesen oft vehement intonierten Satz aus dem Munde einer Drei- oder Vierjährigen bzw. ihrem männlichen Pendant. Wenn sie klein sind, wollen sie eben möglichst schnell groß sein, die Kids. Da es mit der Geduld noch nicht ganz so weit her ist, gilt es, sich die Wartezeit bis zum Groß-Sein zu verkürzen und darin möglichst viel von dem zu tun, was „die Großen“ auch tun. Zum Beispiel: Autofahren, und zwar Elektroauto, versteht sich. Um dem kindlichen Emanzipationsbedürfnis auf diesem Gebiet entgegenzukommen, haben Gabriele Hinze-Gundlach und ihr Mann Robert eine schöne Minicar-Anlage errichtet, ideal für Kleinkinder, die langsam die Fähigkeit erlernen, zwei Dinge simultan zu tun, in unserem Fall: Gas geben und lenken! Bei allem Spaß ist die Geschwindigkeit der kleinen Gefährte natürlich an das Alter ihrer Fahrer angepasst, sodass die „heilige Mutter der Beschleunigung“ noch ein wenig warten muss, Hauptsache: das mit dem Gas geben richtet keinen Kollateralschaden an!

Schach

Kampf den grauen Zellen!

Bei Wind und Wetter oder sommerlichem Sonnenschein – Schach kann immer gespielt werden. Der Luisenpark bietet mehrere Möglichkeiten: Entweder an den großen Steinspielfeldern nahe des Eingangs „Unterer Luisenpark“ oder gerne auch an einem der Tische mit einem Brettspiel in klassischer Dimension. Ob kleines oder großes Feld – auf jeden Fall heißt es hier für alle Denksportler: think big! Und das kann manchmal bis tief in die Nacht hinein gehen – zum Glück gibt es im Park keine Sperrstunde und der Ausgang ist jederzeit über die Drehkreuze möglich...

Eines der Großfelder erfuhr im September 2014 eine stilvolle Erneuerung. Grund dafür war das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und der Hauptstadt der Republik Moldawien, Chișinău. Zur Jubiläumsfeier kam der charismatische Bürgermeister der Stadt, Dorin Chirtoaca, persönlich in den Luisenpark und überreichte der Stadt Mannheim sein "Geburtstagsgeschenk": Ein sehr hochwertiges, in Moldawien gefertigtres traditionelles Schachspiel aus Holz. Auf weitere schöne und ab sofort auch stilvolle Runden Schach!

Die Spielplätze

Hier bin ich Kind – hier darf ich sein!

Die Große Rutsche am Abenteuerspielplatz ist derzeit pandemiebedingt leider gesperrt!

Der größte - die Freizeitwiese

Für kleine Räuber und alle, die viel Platz brauchen, eignet sich das große Areal der Freizeitwiese (Rasen betreten dringend erlaubt!) ganz ausgezeichnet zum Toben. Die große Freizeitwiese bietet satte 80000 Quadratmeter Rasen für sämtliche Ballsportarten. Daneben ist mit einem Rampenlabyrinth in Form eines Riesen-Holzschiffs, drei besondere Schaukeln aus Traktor-Schwingreifen, einer Seilzug-Bahn, Balancierbalken und einer Riesenwippe für jede Altersstufe etwas geboten. Großes Plus für die Erwachsenen: Während die Kinder toben, können sie auf einer Komfortliege entspannen.

Außerdem warten im Luisenpark sechs Spielplätze für alle "Alters- und Gewichtsklassen" darauf, von den kleinen Parkbesuchern entdeckt zu werden. Wie wäre es mit abenteuerlichen Ritterspielen oder Märchenspielen auf dem Burgspielplatz? Wir stehen auf H2O? Dann ist der Wasserspielplatz der „Top Spot“, natürlich mit Trinkwasserqualität! Dieser ist pandemiebedingt derzeit allerdings noch geschlossen. Die Alternative, auch mit Wasser:

Der Matschspielplatz!

Und auf dem Matschspielplatz ist erst einmal egal, wie weiß der weiße Riese waschen kann: Bei feucht-fröhlichen Matschschlachten auf Klettergerüsten und in Holzhütten wird dem Reinheitsprinzip hier ordentlich getrotzt!

Viel Abwechslung am Fernmeldeturm

Auf dem Abenteuerspielplatz nahe des Fernmeldeturms können rasante Abfahrten im Rutschenturm geprobt werden. Dieser Bereich ist auch für größere Kinder, die sich richtig 'was trauen, geeignet. Rennfahrer-Action mit den Minicars gibt es auch für die Kleineren gleich nebenan und für alle, die es lieben zu hüpfen, stehen die Trampolinsprünge ganz oben auf dem Zettel. Dazu noch ein Kleinkind-Spielbereich und es bleiben keine Wünsche offen. Und auch der Wasserspielplatz ist gleich nebenan.

Spielplatz am Seerestaurant

Last but not least ist dieser Spielplatz für Treffs der Kleinsten super geeignet. Hinter dem kunstvoll gestalteten Holzportal warten eine Schaukel- und eine Sandbahnanlage, die sich auch eignet, wenn man noch in der Krippe oder im Kindergarten ist.

Trampolin

Hobby: Hüpfen

Wieder geöffnet!

1,50 Euro für einen kleinen Höhenflug – wer würde da nicht investieren? Verständlich also, dass der Brustbeutel der kleinen Parkbesucher immer leichter wird, je länger sie sich in der Nähe des Freizeithauses aufhalten. Dort nämlich steht die bei Kids heiß begehrte Trampolinanlage, die zu Stoßzeiten von Frühjahr bis Herbst heftig besprungen wird. Das Gute ist, dass Trampolinspringen nicht nur äußerst gesundheitsfördernd und gelenkschonend ist, sondern auch jede Menge Spaß macht. Dank der Akademie für Ganzheitsmedizin Heidelberg ist das auch im Luisenpark – auf insgesamt zehn Trampolinflächen – möglich. Mehr zu den Preisen, Öffnungszeiten und "Hüpfbedingungen" gibt es hier. Dort kann man auch nachlesen, warum Hüpfen so gesund ist!
Betriebszeiten von März bis Oktober.
Betreuung durch einen Mitarbeiter der Akademie für Ganzheitsmedizin täglich von 14 - 18 Uhr.