Sport & Spiel

Immer in Bewegung

Für Freunde der Leibesübung, aber auch für solche, die lieber Denksport betreiben, hat der Luisenpark ein umfangreiches Angebot. Denn neben einem 10 Kilometer langen Wegenetz für Jogger, Walker und Spaziergänger, gibt es viele weitere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten: Yoga, Tai Chi und Qigong unter freiem Himmel, Training für die Sinne im Sensarium, Stille am Gebirgsbach mit Quellbereich, volle Action beim Trampolinspringen, Geschicklichkeitsübungen am Minigolfplatz, strategisches Schachspiel und nicht zu vergessen die insgesamt sechs Spielplätze für die kleinen Parkbesucher.

Hier geht es zu den regelmäßigen Kursen wie Yoga, Tai Chi und Qigong...

Der Gebirgsbach
Natur pur!

Ruhige Momente genießen oder die Umwelt spielerisch erkunden, beides ist im Gebiet rund um den 250 langen Gebirgsbach möglich. Während kleinen Abenteurer die zwei „Dschungelbrücken“, übrigens ein Förderprojekt vom Förderkreis „Freunde des Luisenparks e.V.“, mit Spiel benutzen, finden Ruhesuchende vor einer romantischen Kulisse inmitten von Weiden, Erlen und Sumpfpflanzen einen perfekten Rückzugsort vor. Nicht zu vergessen ist natürlich die außergewöhnliche Geräuschkulisse: Das fröhliche Plätschern des Gebirgsbachs und das Rauschen der Quelle. Rund 50 Kubikmeter fließen stündlich vom Gebirgsbach in den Kutzerweiher, um dann wieder herauf gepumpt zu werden.

Hand- u. Barfußpfad
Freiheit für die Füße!

„Die Füße müssen von der Schuhmaschine und den Fußfoltern so oft wie möglich befreit werden, denn das härteste Los in allen Stürmen des Lebens trifft neben dem Gesicht die Füße“ (Sebastian Kneipp)


In den Füßen befinden sich etwa ein Viertel unserer Knochen. Schon im 19. Jahrhundert hat sich der bayrische Priester Sebastian Kneipp für die Bloßfüßigkeit eingesetzt und in den 1970ern gab es eine wahre Revolution für die Rechte der Füße durch die Hippie-Bewegung – da wurde barfuß getanzt und debattiert. Der Hand- und Barfußpfad ist eine erfrischende Befreiung für die Sinne.

Er schlängelt sich in Ergänzung zu dem schon seit 2004 bestehenden Instrumenten-Ensemble des Sensariums für Hörerlebnisse als ein 72 Meter langer Pfad der Fußsohlen-Gefühle: Über Lehm, Sand, Stroh, Kiesel, Muschelkalk und Granitschotter geht es schmeichelnd oder eben fordernd für die Sinne durch die Natur. Ein Balancierstamm mit Rindenmulch sorgt für zusätzlichen Kick und Rundhölzer beziehungsweise Stirnhölzer für „topografische“ Erlebnisse unter den Füßen. Und wer mal wirklich erfühlen will, wie gerade in unserer Region die Menschen durch die Sümpfe gewatet sind, der schreite beherzt durch die Matschmulde und - bevor es wieder in die Socken geht – lieber noch durch den perligen Gebirgsbach. Hier erleben die geschundenen Füße noch einmal eine besondere Erfrischung und die möglicherweise sonst so unterforderten Sinne an den Fußsohlen erfahren eine lindernde Kühlung.

Reizvoll
Der Gang über den Barfußpfad vermittelt nämlich die verschiedensten Reize: Man ertastet den Boden, erspürt noch die kleinste Unebenheit, über die man mit groben Wanderstiefeln nur unachtsam hinweg gepoltert wäre. Umso interessanter ist es, ihn zu erspüren, den geschmeidigen Lehm, den harten Schotter und natürlich auch die matschige Suhle, die so schön schmatzt unter den Füßen.

Kraftvoll
Selbst gesundheitlich gibt es Vorteile: Die Freiheit der Füße hilft Stress abzubauen und der Blutdruck wird ausgeglichener - Muskeln und Bänder werden zudem gestärkt. Und wer bei Kälte läuft, der härtet sich zudem ab und aktiviert so das Immunsystem. Da auch die Hände in Maschinen- und Computer-Zeiten sinnlich vernachlässigt sind, sollen zusammen mit dem Barfußpfad auch zwölf Handstelen Nahrung für deren Tastsinn bieten: Unter anderem laden ein poriger Lavatuff-Findling, ein Holzstamm mit Schnitzmotiven, ein wurzeliger Robinienstamm mit Maserknollen, eine Metallstele mit unterschiedlichen Oberflächen und eine schicke Mosaikstele zum Fühlen und Fingern.

Indoorspielplatz
Jetzt das ganze Jahr

In der Ausstellungshalle des Pflanzenschauhauses /Luisenpark darf jetzt bei jeder Großwetterlage im Warmen und im Trockenen mit ganz viel Sand und natürlichen Spielgeräten aus Holz und Stahl geklettert, gesandelt und getobt werden. Gerade in Perioden mit vielen Regentagen dürften durch dieses Angebot im Luisenpark so manche Eltern aufatmen, denn schließlich gilt: Je ausgiebiger die Nachzucht sich bewegt, desto besser der kindliche und damit auch der elterliche Schlaf! Damit ist der Indoorspielplatz für Kids und Eltern die echte Alternative zum Kinderzimmer. Auch bei wetterbedingten Grenzfällen bietet der ganzjährige Indoorspielplatz immer Unterschlupf, sollte man im Park einmal vom Regen überrascht werden.

Die Geräte stammen von dem Spielgerätehersteller S. H. Spessart Holzgeräte. In der Mitte der Halle steht ein großer Kletter- und Geschicklichkeitsparcours mit klassischer Rutsche, Leiter, Hangelstangen, Kletterwand & -netz sowie Bogengang. Darunter gibt es viel Platz für Kleinkinder zum Verstecken- und Häuschen-Spielen, während oben die „Wettkämpfe“ der Vorschulkinder und ABC-Schützen stattfinden können. Kleinere Erlebnisfelder für Unter-3-Jährige, eine kleine Kreide-Malwand und viel, viel Sand ergänzen das Angebot. „In unserem Sandlabor steht das Erleben und der kindliche Erkenntnisgewinn im Vordergrund“, so Oswald. Und in der Tat: Bei der Kinderbaustelle mit zwei Sand-Baggern dürften die Herzen kleiner Baumeister höherschlagen und kleine Köche werden sich in der Sandbackstube wohl fühlen: filtern, wiegen, sieben heißt es hier.

Sandelzeug darf natürlich gerne mitgebracht werden. Und was machen Kinder am liebsten? Richtig: Hüpfen! Und auch dafür hat Ellen Oswald gesorgt: Mitten in der Arena stehen zwei Trampoline für kleine Höhenflüge bereit. Die Handwerker und Gärtner haben sogar ein Mini-Karussell mit Tiermotiven aus BUGA-Zeiten restauriert – für eine spielerische Zeitreise in die 1970er Jahre.

Minigolf
Das Runde muss in das Runde...

Seit 1954 gibt es Minigolf – und wer hat’s erfunden? Ein Schweizer natürlich! In Ascona am Lago Maggiore wurde die erste Minigolf-Anlage nach Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnet. Mittlerweile gibt es sogar Weltmeisterschaften. Ehrgeizige an Ball und Schläger können im Luisenpark trainieren: Die Anlage besitzt insgesamt 18 Bahnen, die turniertauglich sind.
Die Minigolfanlage liegt am östlichen Ende des Luisenparks zwischen hohen Bäumen und mitten im Grünen. Sie ist auch separat für Nicht-Parkbesucher zugänglich. Außerdem besteht die Möglichkeit, die komplette Anlage für Firmenevents oder Geburtstage anzumieten.

Eintritt:
Erwachsene: 3,50 €
Kinder bis 12 Jahre: 3,- €
Öffnungszeiten: 11-18 Uhr, bei unsicherer Wetterlage bitte vorher anrufen.             (Die Minigolfanlage ist im Oktober nur noch an den Wochenenden geöffnet. Ab November schließt die Minigolfanlage über den Winter.)
Kontakt: 0171 - 9373575

Schach
Kampf den grauen Zellen!

Bei Wind und Wetter oder sommerlichem Sonnenschein – Schach kann immer gespielt werden. Der Luisenpark bietet mehrere Möglichkeiten: Entweder an den großen Steinspielfeldern nahe des Eingangs „Unterer Luisenpark“ oder gerne auch an einem der Tische mit einem Brettspiel in klassischer Dimension. Ob kleines oder großes Feld – auf jeden Fall heißt es hier für alle Denksportler: think big! Und das kann manchmal bis tief in die Nacht hinein gehen – zum Glück gibt es im Park keine Sperrstunde und der Ausgang ist jederzeit über die Drehkreuze möglich...

Eines der Großfelder erfuhr im September 2014 eine stilvolle Erneuerung. Grund dafür war das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Mannheim und der Hauptstadt der Republik Moldawien, Chișinău. Zur Jubiläumsfeier kam der charismatische Bürgermeister der Stadt, Dorin Chirtoaca, persönlich in den Luisenpark und überreichte der Stadt Mannheim sein "Geburtstagsgeschenk": Ein sehr hochwertiges, in Moldawien gefertigtres traditionelles Schachspiel aus Holz. Auf weitere schöne und ab sofort auch stilvolle Runden Schach!

Die Spielplätze
Hier bin ich Kind – hier darf ich sein!

Für kleine Räuber eignet sich das große Areal der Freizeitwiese (Rasen betreten dringend erlaubt!) ganz ausgezeichnet zum Toben. Außerdem warten im Luisenpark sechs Spielplätze darauf, von den kleinen Parkbesuchern entdeckt zu werden. Wie wäre es mit abenteuerlichen Ritterspielen oder Märchenspielen auf dem Burgspielplatz? Wir stehen auf H2O? Dann ist der Wasserspielplatz der „Top Spot“, natürlich mit Trinkwasserqualität!

Auf dem Spielplatz am Fernmeldeturm können rasante Abfahrten im Rutschenturm geprobt werden. Rennfahrer-Action mit den Minicars gibt es nebenan und für alle, die hoch hinaus wollen, stehen die Trampolinsprünge ganz oben auf dem Zettel.

Ein kunstvoll gestaltetes Holzportal lockt in den Spielplatz am Seerestaurant. Dort warten eine Schaukel- und eine Sandbahnanlage.

Last but not least bietet die Freizeitwiese satte 80000 Quadratmeter Rasen für  sämtliche Ballsportarten. Daneben ist mit einem Rampenlabyrinth, drei Traktor-Schwingreifen, einer Seilbahn, Balancierbalken und einer Holzeisenbahn für die Kleinsten für jede Altersstufe etwas geboten. Großes Plus für die Erwachsenen: Während die Kinder toben, können sie auf einer Komfortliege entspannen.

Und auf dem Matschspielplatz ist erst einmal egal, wie weiß der weiße Riese waschen kann: Bei feucht-fröhlichen Matschschlachten auf Klettergerüsten und in Holzhütten wird dem Reinheitsprinzip hier ordentlich getrotzt!

Trampolin
Hobby: Hüpfen

1,50 Euro für einen kleinen Höhenflug – wer würde da nicht investieren? Verständlich also, dass der Brustbeutel der kleinen Parkbesucher immer leichter wird, je länger sie sich in der Nähe des Freizeithauses aufhalten. Dort nämlich steht die bei Kids heiß begehrte Trampolinanlage, die zu Stoßzeiten von Frühjahr bis Herbst heftig besprungen wird. Das Gute ist, dass Trampolinspringen nicht nur äußerst gesundheitsfördernd und gelenkschonend ist, sondern auch jede Menge Spaß macht. Dank der Akademie für Ganzheitsmedizin Heidelberg ist das auch im Luisenpark – auf insgesamt zehn Trampolinflächen – möglich. Mehr zu den Preisen, Öffnungszeiten und "Hüpfbedingungen" gibt es hier. Und hier kann man nachlesen, warum Hüpfen so gesund ist!
Betriebszeiten von März bis Oktober.
Betreuung durch einen Mitarbeiter der Akademie für Ganzheitsmedizin täglich von 14 - 18 Uhr.