Die Neue Parkmitte

Tolle Angebote für Parkbesuche zu jeder Jahreszeit

Großzügige Parkanlagen, eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt die bekannten Gondolettas mit den gelben Dächern: Der Luisenpark bietet seinen Besucherinnen und Besuchern, egal ob jung oder alt, vielseitige Freizeit- und Erholungsangebote.

Damit der Luisenpark ein attraktiver Aufenthaltsort bleibt, ist eine Erweiterung und behutsame Modernisierung des Parkzentrums notwendig. Denn die dortigen Gebäude rund um den Kutzerweiher stammen zum Teil noch aus den Siebziger Jahren und sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Um der Parkmitte ein neues, zeitgemäßes Gesicht zu geben, wurde das Projekt „Neue Parkmitte“ ins Leben gerufen. Nach mehrjähriger Konzeptionsphase und einem erfolgreich abgeschlossenen Planungswettbewerb ist es nun soweit: Die Ideen liegen vor und sobald die Machbarkeit sicher ist, sollen ab 2020 erste Veränderungen sichtbar werden.

Fließend, organisch, luftig

So könnte der Bereich der Unterwasserwelt einmal aussehen
So könnte der Bereich der Unterwasserwelt einmal aussehen
Bild: BEZ + KOCK Architekten / renderbar

In verschiedenen Phasen soll rund um den südlichen Teil des Kutzerweihers eine neue Parkmitte entstehen, die unserem Park im Zentrum ein neues, zeitgemäßes Gesicht gibt – zur Bundesgartenschau 2023 und darüber hinaus. Alle Neubauten sind so geplant, dass sie sich in die bestehende Landschaft und Pflanzenwelt des Parks einbetten.

Die Entwürfe von Bez + Kock Architekten sehen Gebäude vor, die wie leichte, verglaste Pavillons aussehen und mit weit ausragenden Vordächern Schutz vor Regen und Sonne bieten – ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der ganzjährigen Nutzbarkeit des Luisenparks. Alle Gebäude der Neuen Parkmitte sind mit einem einzigen oberirdischen Geschoss geplant, die Dachkanten liegen unterhalb der mächtigen Baumkronen. Durch die angedachten großflächigen Verglasungen gehen Innen- und Außenräume fließend ineinander über und erzeugen ein Gefühl der Transparenz und Durchlässigkeit. Die Wege sollen um die Häuser herum fließen und durch sie hindurch, sodass man stets das Gefühl hat, sich im Freien zu bewegen. Häuser und Parklandschaft verwachsen miteinander. Darüber hinaus sind alle Neubauten barrierefrei geplant.

Zur Übersicht: Wo könnte was wachsen?

Vieles muss bedacht werden

Die Vorbereitungen und Planungen nehmen Zeit in Anspruch, schließlich muss vieles aufeinander abgestimmt werden – etwa die Bedürfnisse der Tiere, die hier ein neues Zuhause finden, Kapazitäten bei neu geplanten Formaten, betriebliche Abläufe in den neuen Räumen oder Wegeführung für Besucher. Im Herbst 2020 sollen aber die ersten Veränderungen sichtbar werden. Die Planungen zur Neuen Parkmitte sehen derzeit vor, dass bis zur Bundesgartenschau 2023 in einem ersten Bauabschnitt zunächst das zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher vorgesehene Areal mit Unterwasserwelt und Voliere sowie Gastronomie umgesetzt werden soll: Vom Gondoletta-Steg aus erreichbar soll eine geheimnisvolle Unterwasserwelt entstehen, die dem Besucher vielseitige Blickwinkel in die Aquarien ermöglicht. Darüber ist ein hell und freundlich gestalteter Restaurantbereich mit Aussicht auf den Kutzerweiher angedacht, in dem ein attraktives gastronomisches Angebot für jeden Geschmack und Anlass erhältlich ist. Auf gleicher Ebene geplant und ganz harmonisch angeschlossen: die begehbare Freiflugvoliere, die als filigrane Seilnetzkonstruktionen in die Dachfläche eingelassen sind, sowie ein neues, deutlich gewachsenes Pinguingehege, das noch naturnaher gestaltet werden soll. Soweit die Ergebnisse aus dem Vorplanungsstadium.
Die Umsetzung zu dem neuen Ensemble aus Grüner Schule und Freizeithaus, das am südöstlichen Ufer realisiert werden soll, wird voraussichtlich nach der Bundesgartenschau angegangen. 
Der Betriebshof wird in den Außenbereich des Parks verlegt. Auf dem bisherigen Gelände entsteht die Neue Parkmitte, sodass zusätzliche Flächen für Besucher geschaffen werden und dadurch die Gesamtparkfläche erweitert wird – ohne eine Veränderung der äußeren Parkgrenzen. Die Entwürfe zur Erweiterung betreffen eine Fläche von ca. 3,6 ha im Zentrum des Luisenparks, rund um den Kutzerweiher – das sind 8 Prozent der Fläche des Luisenparks. Der größte Teil des Parks mit seinen charakteristischen, weitläufigen Flächen bleibt also gemäß den Planungen unverändert und kann auch während der mehrjährigen Modernisierungsphase im Zentrum des Parks nahezu uneingeschränkt genutzt werden.

Das Kampagnenlogo

Logo: Neue Parkmitte

Da uns die Entstehung der Neuen Parkmitte über mehrere Jahre hinweg begleiten wird, haben wir ein Kampagnenlogo dafür entwickelt. Immer, wenn Sie das Logo „Da wächst was“ sehen, gibt es Informationen zur Erweiterung und Modernisierung des Parkzentrums rund um den Kutzerweiher. Die Idee des Logos vermittelt sich von selbst: Das Logo symbolisiert das allmähliche, organische Wachstum der Neuen Parkmitte. Aktuelle Nachrichten stellen wir unter dem Punkt „Aktuelles zum Projekt“ für Sie bereit.