Die Neue Parkmitte

Tolle Angebote für Parkbesuche zu jeder Jahreszeit

Großzügige Parkanlagen, eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt die bekannten Gondolettas mit den gelben Dächern: Der Luisenpark bietet seinen Besucher*innen, egal ob jung oder alt, vielseitige Freizeit- und Erholungsangebote.

Damit der Luisenpark ein attraktiver Aufenthaltsort bleibt, ist eine Erweiterung und behutsame Modernisierung des Parkzentrums notwendig. Dafür wurde das Projekt „Neue Parkmitte“ ins Leben gerufen. Nach mehrjähriger Konzeptionsphase und einem erfolgreich abgeschlossenen Planungswettbewerb ist es nun soweit: Die Umsetzung der Neuen Parkmitte mit ihren großzügigen Gebäuden, den offen gestalteten Erlebnisräumen und den modernen Tiergehegen hat begonnen.

Fließend, organisch, luftig

So könnte der Bereich der Unterwasserwelt einmal aussehen
So könnte der Bereich der Unterwasserwelt einmal aussehen
Bild: BEZ + KOCK Architekten / renderbar

Die Entwürfe von Bez + Kock Architekten sehen Gebäude vor, die wie leichte, verglaste Pavillons aussehen und mit weit ausragenden Vordächern Schutz vor Regen und Sonne bieten – ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der ganzjährigen Nutzbarkeit des Luisenparks. Die geschwungene, am Vorbild der Natur orientierte Architektur mit ihren fast schwebend anmutenden Dächern umspielt die bestehende Parklandschaft, ohne sie zu dominieren. Neben der organischen, modernen Formensprache des Gesamten sorgen die Gebäude nicht nur für neue Seherlebnisse. Sie ermöglichen gänzlich neue programmatisch-inhaltliche Angebote für die Besucher*innen, die etwa mit den Tieren in viel direkteren Sichtkontakt treten können.

Alle Gebäude der Neuen Parkmitte sind mit einem einzigen oberirdischen Geschoss geplant, die Dachkanten liegen unterhalb der mächtigen Baumkronen. Durch die angedachten großflächigen Verglasungen gehen Innen- und Außenräume fließend ineinander über und erzeugen ein Gefühl der Transparenz und Durchlässigkeit. Die Wege sollen um die Häuser herum fließen und durch sie hindurch, sodass man stets das Gefühl hat, sich im Freien zu bewegen. Häuser und Parklandschaft verwachsen miteinander. Darüber hinaus sind alle Neubauten barrierefrei geplant.

Zur Übersicht: Wo wächst was?

Vieles muss bedacht werden

Die Vorbereitungen und Planungen nahmen einige Zeit in Anspruch, schließlich musste vieles aufeinander abgestimmt werden – etwa die Bedürfnisse der Tiere, die hier ein neues Zuhause finden, Kapazitäten bei neu geplanten Formaten, betriebliche Abläufe in den neuen Räumen oder die Wegeführung. Im Oktober 2020 fiel jedoch der Startschuss zur Umsetzung.

In einem ersten Bauabschnitt bis 2023 wird das zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher vorgesehene Areal umgesetzt: Vom Gondoletta-Steg aus erreichbar soll eine geheimnisvolle Unterwasserwelt entstehen, die dem Besucher vielseitige Blickwinkel in die Aquarien ermöglicht. Darüber ist ein hell und freundlich gestalteter Restaurantbereich mit Aussicht auf den Kutzerweiher angedacht, in dem ein attraktives gastronomisches Angebot für jeden Geschmack und Anlass erhältlich ist. Auf gleicher Ebene geplant und ganz harmonisch angeschlossen: die begehbare Freiflugvoliere, die als filigrane Seilnetzkonstruktion in die Dachfläche eingelassen ist, sowie eine neue, deutlich gewachsene Pinguinanlage, die noch naturnaher gestaltet werden soll. Das Schmetterlingshaus wird zu einem Südamerikahaus erweitert und entführt künftig in die Flora und Fauna dieses faszinierenden Kontinents.

Die Umsetzung zu dem neuen Ensemble aus Grüner Schule und Freizeithaus, das am südöstlichen Ufer realisiert werden soll, wird voraussichtlich nach der Bundesgartenschau 2023 angegangen.

Der Wirtschaftshof, der bislang zwischen Pflanzenschauhaus und Pinguingehege lag, wird in den Außenbereich des Parks verlegt. Der Bereich, der bislang rein intern genutzt wurde und nicht zugänglich war, steht somit künftig den Besucher*innen in der Neuen Parkmitte als zusätzliche Fläche zur Verfügung. Dadurch wird die Gesamtparkfläche erweitert wird – ohne eine Veränderung der äußeren Parkgrenzen.

Die Entwürfe zur Erweiterung betreffen eine Fläche von ca. 3,6 ha im Zentrum des Luisenparks, rund um den Kutzerweiher – das sind 8 Prozent der Fläche des Luisenparks. Der größte Teil des Parks mit seinen charakteristischen, weitläufigen Flächen bleibt also gemäß den Planungen unverändert und kann auch während der Modernisierungsphase im Zentrum des Parks nahezu uneingeschränkt genutzt werden.

Das Kampagnenlogo

Logo: Neue Parkmitte

Da uns die Entstehung der Neuen Parkmitte über mehrere Jahre hinweg begleiten wird, haben wir ein Kampagnenlogo dafür entwickelt. Immer, wenn Sie das Logo „Da wächst was“ sehen, gibt es Informationen zur Erweiterung und Modernisierung des Parkzentrums rund um den Kutzerweiher. Die Idee des Logos vermittelt sich von selbst: Das Logo symbolisiert das allmähliche, organische Wachstum der Neuen Parkmitte. Aktuelle Nachrichten stellen wir unter dem Punkt „Aktuelles zum Projekt“ für Sie bereit.